Zukunftsaufgabe Energieversorgung - Dokumentation zum Internationalen Architektenkongress 2014

Der Bausektor in Deutschland macht 40 Prozent des Primärenergiebedarfs aus – vor diesem Hintergrund drängt sich die Frage auf, wie das Planen und Bauen auf die Erfordernisse des Klima- und Umweltschutzes reagieren muss. Die Fachwelt ist sich einig: Die klimagerechte Weiterentwicklung unserer gebauten Infrastruktur, vor allem die unserer Wohn- und Bürogebäude und der Verkehrswege, ist eine der drängendsten gesellschaftlichen Herausforderungen der kommenden Jahre, will man dem Klimawandel und den sich daran anschließenden Fragen des Umweltschutzes zukunftsorientiert und realistisch begegnen.

Wie muss also unsere künftige Energieversorgung aussehen, welche innovativen Planungskonzepte werden sich langfristig durchsetzen können? Wie können zunehmend mehr dezentral erzeugte Energien aus regenerativen Quellen an gewünschte Verbrauchsorte transferiert werden? Welche kommunikativen Prozesse gilt es zu steuern, und vor allem: Welche baulichen Konsequenzen und Ziele müssen im Sinne einer nachhaltigen Energieversorgung gestaltet werden?

Diesen und anderen Fragen ging in diesem Sommer der internationale Architektenkongress auf der Insel San Servolo in Venedig nach. Rund 230 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen in Italien zusammen und diskutierten den Klimawandel und seine Folgen. Der Veranstaltungsort selbst illustrierte weiterhin das Thema des Kongresses durch die in der Lagunenstadt Venedig allgegenwärtigen Fragen der Hochwassergefahr und des Hochwasserschutzes. Neben Planerinnen und Planern, die international vorbildliche Projekte vorstellten, beleuchteten renommierte Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft und Lehre, Technik und Forschung, Psychologie und Soziologie, Ökonomie, Ethik und Politik das Kongressthema aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln.

 

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"Zukunftsaufgabe Energieversorgung: Aus Politik wird Planung!" - Dokumentation des Architektenkongress 2014 (PDF)

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Die Broschüre "Zukunftsaufgabe Energieversorgung - Dokumentation zum internationalen Architektenkongress 2014" kann kostenlos bei der Architektenkammer NRW bestellt werden (Mail an: info@aknw.de).