Regeln und Arbeitshilfen

Das Wettbewerbswesen stellt für Architektinnen und Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner eine besondere Herausforderung dar. Nirgendwo sonst in der Wirtschaft bringen potenzielle Auftragnehmer derart umfangreiche Leistungen, ohne die Gewissheit, für diese am Ende auch vergütet zu werden. 

Als Gegenleistung für diesen Einsatz können Wettbewerbsteilnehmer erwarten, dass Planungswettbewerbe nach fairen Spielregeln ablaufen. Spielregeln, die die berechtigten Interessen beider Seiten - des Auslobers und der Teilnehmer - so bündeln, dass der Wettbewerb von allen Beteiligten auch im Nachhinein als Erfolg gewertet werden kann.

Die "Richtlinie für Planungswettbewerbe" (RPW 2013) wurde vom Bundeministerium (BMVBS) für alle Planungswettbewerbe des Bundesbaus eingeführt. Sie ist für alle Planungswettbewerbe verbindliche Grundlage und wurde mit der Bundesarchitekten- und Bundesingenieurkammer abgestimmt. Sie gewährleistet, dass Architektenwettbewerbe gerecht und transparent durchgeführt werden. In NRW wurde die RPW 2013 mit Runderlass des Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr und des Finanzministeriums NRW am 5. Juni 2014 für Wettbewerbe des Landes verbindlich eingeführt.

Unterlagen zur RPW 2013

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Ihre Ansprechpartner

Samira Sinno M. Sc., Architektin (Erstinformation)
Tel. (0211) 49 67-47
sinno@aknw.de

Dipl.-Ing. Jan Schüsseler, Architekt 
Tel. (0211) 49 67-55
schuesseler@aknw.de