Weitere Auszeichnungsverfahren

Neben den regelmäßigen Auszeichnungsverfahren wie die alle fünf Jahre vergebene Auszeichnung vorbildlicher Bauten in NRW oder dem Ausloberpreis führt die Architektenkammer NRW in unregelmäßigen Abständen weitere Auszeichnungsverfahren durch.

Landespreis für Architektur, Wohnungs- und Städtebau Nordrhein-Westfalen 2008 (Energieeffiziente Bauen für die Zukunft)

Das Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch das NRW-Bauministerium lobte zum 1. Juni 2008 erstmals einen neuen Landespreis für Architektur, Wohnungs- und Städtebau als Themenpreis aus. Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen ist ständiger Kooperationspartner dieses neuen Auszeichnungsverfahrens. Mit dem Landespreis sollen künftig in regelmäßigen Abständen aktuelle Bauthemen aufgegriffen und ausgeführte Bauprojekte mit Vorbildcharakter in Nordrhein-Westfalen gewürdigt werden.

Wie lässt sich anspruchsvolle, zukunftsweisende Architektur mit energieeffizienten Baukonzepten verknüpfen? - Auf diese Frage konzentrierte sich der erste Landespreis NRW. Er hat das „Energieeffiziente Bauen für die Zukunft“ zum Thema. Gesucht wurden vorbildliche Häuser oder Siedlungsprojekte.
Landespreis für Architektur, Wohnungs- und Städtebau Nordrhein-Westfalen 2008 – Broschüre (PDF)

Schulbaupreis NRW 2008

In guten Schulgebäuden lernt man besser. – Unter diesem Motto haben das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen und die nordrhein-westfälische Architektenkammer 2008 zum ersten Mal den „Schulbaupreis NRW“ vergeben. 140 neue, umgebaute und erweiterte Schulgebäude waren von Architekten und Schulträgern zu dem Auszeichnungsverfahren eingereicht worden. Unter ihnen wählte eine Jury 20 Schulen als gleichrangige Preisträger aus. 

Die ausgezeichneten Schulen umfassen alle Schulformen und verteilen sich über das ganze Land. Mit dem Schulbaupreis wollen die Auslober die Bedeutung der Architekturqualität von Schulgebäuden herausstellen und ihren nachhaltigen, positiven Einfluss auf die pädagogische Arbeit in der Schule betonen. 

Die Broschüre stellt die Preisträger in Wort und Bild vor und informiert über das Preisverfahren. 
Schulbaupreis NRW 2008 - Broschüre (PDF)

Lebendige Nachbarschaften – Das gute Quartier

Bürger, die ihr Mehrgenerationenwohnen selbst organisieren; Initiativen, die sich Strategien für mehr Respekt und gute Nachbarschaft überlegen; Nachbarn, die in vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit einen Gemeinschaftsgarten anlegen; oder Bewohner eines Stadtteils, die nicht hinnehmen wollen, dass die Nahversorgung vor Ort im Argen liegt und deswegen einen Stadtteilladen gründen – Projekte wie diese wurden beim Auszeichnungsverfahren „Lebendige Nachbarschaften – Das gute Quartier“ von der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen sowie den NRW-Ministerien für Bauen und Verkehr sowie für Generationen, Familie, Frauen und Integration ausgezeichnet.

An dem Verfahren konnten sich im Herbst 2008 Initiativen und Bündnisse beteiligen, die sich um ein besseres Miteinander in Stadt, Stadtteil oder Quartier bemühen. Es zeigte sich, dass die Bedeutung einer aktiven, gelebten Nachbarschaft für die Menschen in Deutschland wächst.

Die Broschüre dokumentiert das Verfahren sowie die ausgezeichneten und alle teilnehmenden Projekte:
Auszeichnung „Lebendige Nachbarschaften – Das gute Quartier“ 2008 – Broschüre (PDF)
Weitere Infos zum Auszeichnungsverfahren auf nrw-wohnt.de

Wohnen an ungewöhnlichen Orten

Ob Wasserturm oder Werkshalle, Bunker oder Schule, Supermarkt oder Scheune - es gibt fast kein Gebäude, das nicht mit kreativer Architektenplanung und durch das Engagement mutiger Bauherren zu Wohnzwecken umgenutzt werden könnte. Im Jahr 2008 hat die Architektenkammer NRW in Kooperation mit dem nordrhein-westfälischen Ministerium für Bauen und Verkehr im Rahmen ihrer Aktionsplattform „NRW wohnt“ das Auszeichnungsverfahren „Wohnen an ungewöhnlichen Orten“ durchgeführt. 41 Beiträge waren zur Auszeichnung eingereicht worden.

Ziel des Auszeichnungsverfahrens war es, Objekte vorzustellen, die durch besondere Originalität bestechen oder die prototypisch für bestimmte städtebauliche Herausforderungen stehen. Zwölf Bauherren und Entwurfsverfasser wurden ausgezeichnet.

Alle zwölf Preisträgerarbeiten sowie weitere gute Beispiele für „Wohnen an ungewöhnlichen Orten“ hat die Architektenkammer in einer Broschüre dokumentiert:
Auszeichnung „Wohnen an ungewöhnlichen Orten“ 2008 – Broschüre (PDF)
Weitere Infos zum Auszeichnungsverfahren auf nrw-wohnt.de