Architekturquartett NRW

Mit der Veranstaltungsreihe „Architekturquartett NRW“ lädt die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen nun schon seit einigen Jahren zum gepflegten Architekturdiskurs ein. Bewusst werden dabei nicht nur Fachleute in die Diskussionsrunde auf der Bühne gebeten. Das lebendige Gespräch auf der Bühne zwischen Fachleuten und interessierten Laien soll den Architekturdiskurs in der breiten Öffentlichkeit anregen. Diskutiert werden jeweils drei Projekte zu einem übergeordneten Thema.

10. Architekturquartett NRW: Bildung!

„Bildungsbauten sind die wahren Zukunftsmaschinen!“ Mit dieser programmatischen Aussage führte AKNW-Vizepräsident Dr. Christian Schramm in das 10. Architekturquartett NRW in Dortmund ein. Neben der Folkwang Bibliothek und der Hochschule Rhein-Waal in Kamp-Lintfort wurde auch das Deutsche Fußballmuseum besprochen, in dem die Veranstaltung am 3. November 2016 stattfand. Auf dem Podium saßen Stefan Hilterhaus, Künstlerische Leitung auf Pact Zollverein, die Berliner Architektin Hilde Léon und Shary Reeves, TV-Moderatorin, Autorin und Schauspielerin. Die Gesprächsleitung übernahm auch in der Jubiläumsausgabe wieder der Architekt und Stadtplaner Kunibert Wachten.

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Sonderausgabe Architekturquartett NRW: Paul Schneider-Eslebeben

In einer Sonderausgabe des Architekturquartetts NRW zum Thema „100 Jahre PSE“ am 27. August 2015 in Düsseldorf diskutierten der Architekt Prof. Wolfgang Döring, Kunsthistorikerin Dr. Regine Heß, der Lichtkünstler Prof. Mischa Kuball und der Journalist Reinhard Hübsch über drei richtungsweisende Bauwerke von Paul Schneider-Esleben, die in Düsseldorf in saniertem Zustand erhalten sind. Neben der Haniel-Garage und der Grundschule an der Rolanstraße wurde auch das Mannnesmann-Hochhaus besprochen, in dem die Veranstaltung in einem Sitzungssalle in der 21. Etage durchgeführt wurde.

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09. Architekturquartett NRW: Kultur-Vermittlung!

Das „09. Architekturquartett NRW“ diskutierte am 5. März 2015 in Essen drei aktuelle Beispiele aus Nordrhein-Westfalen: Das neue Museum für Kunst und Kultur in Münster (Staab Architekten), die umgenutzte Kreuzeskirche in Essen (Architekt: August Orth; Umbau: Hannemann Architekten) und die Kinder- und Jugenduniversität in Wuppertal (Architekten: Goedeking Niedworok Architekten). Es diskutierten unter der Leitung von Prof. Kunibert Wachten (RWTH Aachen) die Direktorin des Ludwig Forums für Internationale Kunst in Aachen, Dr. Brigitte Franzen, der Architekt und Architekturlehrer Prof. Max Dudler und der Chefredakteur der „Bauwelt“, Boris Schade-Bünsow.
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08. Architekturquartett NRW: Freiraum!

Das „08. Architekturquartett NRW“ diskutierte am 30. September 2014 im Dortmunder U drei aktuelle Beispiele aus Dortmund, Zülpich und Düsseldorf. Im Wettstreit der Städte und Regionen um Einwohner, Arbeitskräfte, Käufer und Touristen entwickelt sich die attraktive Gestaltung von Freiräumen zunehmend zu einem entscheidenden Standortfaktor. Dortmund hat sich auf der Stahl-Brache im Stadtteil Hörde ein komplett neues, schickes Quartier geschaffen: den Phoenix-See. Ebenfalls an einer künstlichen Wasserfläche liegt die Landesgartenschau 2014. Die Stadt Zülpich nutzte den landschaftlichen Einschnitt des Braunkohletagesbaus, um einen See für Erholungs- und Freizeitzwecke zu gestalten. Stark diskutiert wurde in Düsseldorf und über die Stadtgrenzen hinaus die Neugestaltung des Kö-Bogens. Das nördliche Ende der prominenten Einkaufsmeile hat durch die markanten Neubauten von Daniel Libeskind eine Umdefinition erfahren, die konzeptionell auch die Anbindung der Kö an den historischen Hofgarten zum Ziel hatte. Es diskutierten unter der bewährten Gesprächsführung von Prof. Kunibert Wachten (RWTH Aachen) die Berliner Landschaftsarchitektin Martina Levin (Levin Monsigny Landschaftsarchitekten), der Baden-Badener Kulturjournalist Reinhard Hübsch (SWR) und der Licht- und Raumkünstler Mischa Kuball (Düsseldorf).
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07. Architekturquartett NRW: Identität! (19. März 2013)

Das „07. Architekturquartett NRW“ am 19. März befasst sich mit diesen Fragen und diskutiert, welche Art von Bauwerk in Nordrhein-Westfalen eine solche Ausstrahlung entfalten kann. Expressive Neubauten oder doch historisch aufgeladene Denkmäler? Attraktive Architekturen oder markante Bauten, die sich absetzen? Geht es bei der Suche nach Identität um das Erscheinungsbild oder um den Inhalt eines Gebäudes? Ist das gestalterische Genie des Urhebers, der Genius loci oder aber das Gebäude an und für sich ausschlaggebend für die Aussagekraft eines Bauwerks? Drei aktuelle Bauwerke aus NRW aus ganz unterschiedlichen Aufgabenfeldern werden zur Diskussion gestellt. Das erneuerte Hans-Sachs-Haus in Gelsenkirchen, das Alred Fischer in den 1920er Jahren baute, wurde durch gmp Architekten komplett entkernt und umfassend saniert. Kann der Limbecker Platz in Essen, ein neues Einkaufszentrum von ECE (Fassadenentwurf: Henn Architekten, München), die „Einkaufsstadt im Ruhrgebiet“ voran bringen? Steht der neue Vodafone Campus (HPP Architekten) an Düsseldorfer Seestern in der Tradition solch‘ renommierter Bürohäuser wie dem Dreischeibenhaus oder dem Mannesmann-Hochhaus (bisheriger Sitz der Vodafone-Zentrale)?
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06. Architekturquartett NRW: Denkmal! (22. Mai 2012)

Die Rekonstruktionswelle rollt weiter über deutsche Städte - zumindest in einer lebendigen und kontroversen Fachdiskussion. Nach der langjährigen Debatte um den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses, dessen Bau nun begonnen hat, sind mittlerweile in vielen Kommunen historische Fassaden und Bauten wieder auferstanden – oftmals mit neuem Inhalt und neuen Nutzungen. Das "06. Architekturquartett NRW" stellte im Mai 2012 in Köln drei aktuelle Beispiele für den Umgang mit älterer Bausubstanz in Text, Fotos und Videos vor - und zur Diskussion.
Zur Berichterstattung vom 06. Architekturquartett NRW: Denkmal - News vom 25.05.2012

05. Architekturquartett NRW: Neuland (17. Mai 2011)  

Rund 140.000 Hektar Fläche liegen deutschlandweit im innerstädtischen Bereich brach. Dabei handelt es sich mehrheitlich um früher industriell oder militärisch genutzte Areale. Niemandsland oder „verbotene Städte“. Flächen aber, an die man sich im Zuge der Aufwertung der Stadt als Wohn- und Lebensort zunehmend herantraut. Wie soll man mit dieser ungeahnten Entwicklungsreserve umgehen? Welche Perspektiven bieten diese Flächen? Und welche Rolle spielt Architektur in diesem Kontext? Über diese Fragen diskutierte das 05. Architekturquartett NRW der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen Ende Mai in Düsseldorf am Beispiel von drei neuen Bauwerken.
Zur Berichterstattung vom 05. Architekturquartett NRW: Neuland - News vom 20.05.2011

04. Architekturquartett NRW: Kultur (24. März 2010)  

„Die vielen Museen und Kulturbauten des Ruhrgebiets sind ein wahnsinniger Schatz, auf den man zu Recht stolz sein kann!“ Uwe R. Brückner, Architekt aus Stuttgart mit Professuren in Basel und Shanghai, lobte auf dem04. Architekturquartett NRW der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen die „kulturelle Dichte“ in Deutschland und Europa im internationalen Vergleich. Im Detail ließen aber viele der neuen Museumsbauten doch zu wünschen übrig, setzte der Architekt, der mit seinem Atelier Brückner vor allem Ausstellungsarchitekturen gestaltet, sogleich nach. Es ging lebhaft zu auf dem 04. Architekturquartett, das die AKNW erstmals nicht in Düsseldorf, sondern in Essen durchführte. „Kultur!“ lautete der Titel der Diskussion, an der sich neben Prof. Brückner auch Dr. Hanno Rauterberg, Architekturkritiker der ZEIT, Werner Lippert, Manager des NRW-Forum für Kultur und Wirtschaft sowie Prof. Kunibert Wachten (RWTH Aachen) beteiligten.
Zur Berichterstattung vom 04. Architekturquartett NRW: Kultur - News vom 29.03.2010

03. Architekturquartett NRW: Arbeitswelten (22. September 2009) 

„Die meiste Zeit des Tages verbringen wir an unserem Arbeitsplatz. Da liegt es nahe, sich die Architektur von Arbeitswelten einmal genauer anzusehen.“ - Rund 170 Zuschauer begrüßte AKNW-Präsident Hartmut Miksch beim „03. Architekturquartett NRW“ Ende September im Düsseldorfer Savoy-Theater. Zum dritten Mal hatte die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen in salonhafter Atmosphäre zum Architekturdiskurs eingeladen. Architekt Prof. Carlo Baumschlager (Akademie der Bildenden Künste, München), Journalist Wilhelm Klümper (stellv. Chefredakteur der WAZ, Essen) und Wieland Wettberg (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin) diskutierten mit Moderator und Stadtplaner Prof. Kunibert Wachten über „Arbeitswelten“. „Ein ganz bestimmendes Thema in unserem täglichen Leben“, wie AKNW-Präsident Hartmut Miksch in seiner Einführung herausstellte.
Zur Berichterstattung vom 03. Architekturquartett NRW: Arbeitswelten - News vom 2.10.2009

02. Architekturquartett NRW: Zeichen (17. März 2009) 

"Ein Leuchtturm gibt Orientierung. Zehn Leuchttürme nebeneinander stiften Verwirrung.“ Der Eindruck des Kommunikationsfachmanns Ulrich Tillmanns, dass zu viele Bauwerke gegenwärtig versuchen, sich als zeichenhaftes Element im Stadtraum hervorzuheben, zog sich wie ein roter Faden durch das 02. Architekturquartett NRW. Unter dem Titel "Zeichen" hatte die Architektenkammer NRW am 17. März ins Düsseldorfer Savoy-Theater eingeladen, um anhand von drei aktuellen Bauwerken zu diskutieren, welche Rolle und Bedeutung signalhaften Bauwerken in Nordrhein-Westfalen zukommt. 
Zur Berichterstattung vom 02. Architekturquartett NRW: Zeichen - News vom 18.03.2009

01. Architekturquartett NRW: Wandel (13. August 2008) 

Nordrhein-Westfalen baut sich um und neu. Der Strukturwandel im Ruhrgebiet und der demografische Wandel stellen Politiker und Stadtplaner gleichermaßen vor Herausforderungen. Ein Grund, warum die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen das Thema „Wandel“ zum Leitmotiv für das erste „Architekturquartett NRW“ gemacht hat. Vier Fachleute und Laien diskutierten am 13. August vor gut 300 Zuschauern im Düsseldorfer Savoy-Theater über aktuelle Architektur. 
Zur Berichterstattung vom 01. Architekturquartett NRW: Wandel - News vom 15.08.2008