Architekturquartett NRW Headgrafik

Architekturquartett NRW

Mit der Veranstaltungsreihe „Architekturquartett NRW“ lädt die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen seit 2008 zum gepflegten Architekturdiskurs ein. Bewusst werden dabei nicht nur Fachleute in die Diskussionsrunde auf der Bühne gebeten. Das lebendige Gespräch auf der Bühne zwischen Fachleuten und interessierten Laien soll den Architekturdiskurs in der breiten Öffentlichkeit anregen. Diskutiert werden jeweils drei Projekte zu einem übergeordneten Thema.

07. Architekturquartett NRW: Identität (19. März 2013)

Das „07. Architekturquartett NRW“ am 19. März befasst sich mit diesen Fragen und diskutiert, welche Art von Bauwerk in Nordrhein-Westfalen eine solche Ausstrahlung entfalten kann. Expressive Neubauten oder doch historisch aufgeladene Denkmäler? Attraktive Architekturen oder markante Bauten, die sich absetzen? Geht es bei der Suche nach Identität um das Erscheinungsbild oder um den Inhalt eines Gebäudes? Ist das gestalterische Genie des Urhebers, der Genius loci oder aber das Gebäude an und für sich ausschlaggebend für die Aussagekraft eines Bauwerks? Drei aktuelle Bauwerke aus NRW aus ganz unterschiedlichen Aufgabenfeldern werden zur Diskussion gestellt. Das erneuerte Hans-Sachs-Haus in Gelsenkirchen, das Alred Fischer in den 1920er Jahren baute, wurde durch gmp Architekten komplett entkernt und umfassend saniert. Kann der Limbecker Platz in Essen, ein neues Einkaufszentrum von ECE (Fassadenentwurf: Henn Architekten, München), die „Einkaufsstadt im Ruhrgebiet“ voran bringen? Steht der neue Vodafone Campus (HPP Architekten) an Düsseldorfer Seestern in der Tradition solch‘ renommierter Bürohäuser wie dem Dreischeibenhaus oder dem Mannesmann-Hochhaus (bisheriger Sitz der Vodafone-Zentrale)?

06. Architekturquartett NRW: Denkmal (22. Mai 2012)

Die Rekonstruktionswelle rollt weiter über deutsche Städte - zumindest in einer lebendigen und kontroversen Fachdiskussion. Nach der langjährigen Debatte um den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses, dessen Bau nun begonnen hat, sind mittlerweile in vielen Kommunen historische Fassaden und Bauten wieder auferstanden – oftmals mit neuem Inhalt und neuen Nutzungen. Das "06. Architekturquartett NRW" stellte im Mai 2012 in Köln drei aktuelle Beispiele für den Umgang mit älterer Bausubstanz in Text, Fotos und Videos vor - und zur Diskussion.
Zur Berichterstattung vom 06. Architekturquartett NRW: Denkmal - News vom 25.05.2012

05. Architekturquartett NRW: Neuland (17. Mai 2011)  

Rund 140.000 Hektar Fläche liegen deutschlandweit im innerstädtischen Bereich brach. Dabei handelt es sich mehrheitlich um früher industriell oder militärisch genutzte Areale. Niemandsland oder „verbotene Städte“. Flächen aber, an die man sich im Zuge der Aufwertung der Stadt als Wohn- und Lebensort zunehmend herantraut. Wie soll man mit dieser ungeahnten Entwicklungsreserve umgehen? Welche Perspektiven bieten diese Flächen? Und welche Rolle spielt Architektur in diesem Kontext? Über diese Fragen diskutierte das 05. Architekturquartett NRW der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen Ende Mai in Düsseldorf am Beispiel von drei neuen Bauwerken.
Zur Berichterstattung vom 05. Architekturquartett NRW: Neuland - News vom 20.05.2011

04. Architekturquartett NRW: Kultur (24. März 2010)  

„Die vielen Museen und Kulturbauten des Ruhrgebiets sind ein wahnsinniger Schatz, auf den man zu Recht stolz sein kann!“ Uwe R. Brückner, Architekt aus Stuttgart mit Professuren in Basel und Shanghai, lobte auf dem04. Architekturquartett NRW der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen die „kulturelle Dichte“ in Deutschland und Europa im internationalen Vergleich. Im Detail ließen aber viele der neuen Museumsbauten doch zu wünschen übrig, setzte der Architekt, der mit seinem Atelier Brückner vor allem Ausstellungsarchitekturen gestaltet, sogleich nach. Es ging lebhaft zu auf dem 04. Architekturquartett, das die AKNW erstmals nicht in Düsseldorf, sondern in Essen durchführte. „Kultur!“ lautete der Titel der Diskussion, an der sich neben Prof. Brückner auch Dr. Hanno Rauterberg, Architekturkritiker der ZEIT, Werner Lippert, Manager des NRW-Forum für Kultur und Wirtschaft sowie Prof. Kunibert Wachten (RWTH Aachen) beteiligten.
Zur Berichterstattung vom 04. Architekturquartett NRW: Kultur - News vom 29.03.2010

03. Architekturquartett NRW: Arbeitswelten (22. September 2009) 

„Die meiste Zeit des Tages verbringen wir an unserem Arbeitsplatz. Da liegt es nahe, sich die Architektur von Arbeitswelten einmal genauer anzusehen.“ - Rund 170 Zuschauer begrüßte AKNW-Präsident Hartmut Miksch beim „03. Architekturquartett NRW“ Ende September im Düsseldorfer Savoy-Theater. Zum dritten Mal hatte die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen in salonhafter Atmosphäre zum Architekturdiskurs eingeladen. Architekt Prof. Carlo Baumschlager (Akademie der Bildenden Künste, München), Journalist Wilhelm Klümper (stellv. Chefredakteur der WAZ, Essen) und Wieland Wettberg (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin) diskutierten mit Moderator und Stadtplaner Prof. Kunibert Wachten über „Arbeitswelten“. „Ein ganz bestimmendes Thema in unserem täglichen Leben“, wie AKNW-Präsident Hartmut Miksch in seiner Einführung herausstellte.
Zur Berichterstattung vom 03. Architekturquartett NRW: Arbeitswelten - News vom 2.10.2009

02. Architekturquartett NRW: Zeichen (17. März 2009) 

"Ein Leuchtturm gibt Orientierung. Zehn Leuchttürme nebeneinander stiften Verwirrung.“ Der Eindruck des Kommunikationsfachmanns Ulrich Tillmanns, dass zu viele Bauwerke gegenwärtig versuchen, sich als zeichenhaftes Element im Stadtraum hervorzuheben, zog sich wie ein roter Faden durch das 02. Architekturquartett NRW. Unter dem Titel "Zeichen" hatte die Architektenkammer NRW am 17. März ins Düsseldorfer Savoy-Theater eingeladen, um anhand von drei aktuellen Bauwerken zu diskutieren, welche Rolle und Bedeutung signalhaften Bauwerken in Nordrhein-Westfalen zukommt. 
Zur Berichterstattung vom 02. Architekturquartett NRW: Zeichen - News vom 18.03.2009

01. Architekturquartett NRW: Wandel (13. August 2008) 

Nordrhein-Westfalen baut sich um und neu. Der Strukturwandel im Ruhrgebiet und der demografische Wandel stellen Politiker und Stadtplaner gleichermaßen vor Herausforderungen. Ein Grund, warum die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen das Thema „Wandel“ zum Leitmotiv für das erste „Architekturquartett NRW“ gemacht hat. Vier Fachleute und Laien diskutierten am 13. August vor gut 300 Zuschauern im Düsseldorfer Savoy-Theater über aktuelle Architektur. 
Zur Berichterstattung vom 01. Architekturquartett NRW: Wandel - News vom 15.08.2008