Route der Wohnkultur

Ein Projekt, an dem die Architektenkammer sich im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 beteiligte, ist die „Route der Wohnkultur“. Ziel war es, das Wohnen im Ruhrgebiet für Besucher hautnah erlebbar  zu machen. Dazu haben die beteiligten Projektpartner rund 60 Objekte zusammengestellt, die einen repräsentativen Querschnitt durch 100 Jahre Wohngeschichte und -kultur im Revier darstellen.  

Die einzelnen Objekte sind den Themenschwerpunkten Siedlung, Geschichte und Moderne, Urbanität sowie Demographie zugeordnet. Von der Margarethenhöhe in Essen über das Fliedner Dorf in Mülheim, den Tossehof in Gelsenkirchen und die modernen Grachtenbauten am Innenhafen in Duisburg reicht die Bandbreite der Route der Wohnkultur. Von August bis Oktober 2010 sorgte der „Sommer der Wohnkultur“ dafür, dass die Objekte zeitweise auch von innen besichtigt werden konnten.  

Die Route der Wohnkultur stellt neben den Gebäuden und ihrer Einbindung in den Stadtkontext auch die Menschen vor, die dort leben, ihr Wohnumfeld, die Dichte und Mischung der Nachbarschaft. Erlebbar wird ein solcher Kontakt im Rahmen der Führungen, aber auch bei Spaziergängen, die zu festen Terminen durch einige der Siedlungen angeboten werden

Zu dem Projekt ist ein umfangreicher Katalog erschienen, der die Standorte dokumentiert und über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Wohnens im Ruhrgebiet informiert.

zum Internetauftritt der „Route der Wohnkultur“
zu den Projekten der „Route der Wohnkultur“ auf baukunst-nrw