Baukunstarchiv NRW

Die Generation von Architekten, Stadtplanern und Ingenieuren, die das Planungs- und Baugeschehen der Nachkriegszeit maßgeblich beeinflusst hat, beendet ihre aktive Schaffensphase. Was geschieht mit den Dokumenten, die Bauwerke mit Plänen, Modellen und einer Vielzahl von Schriftstücken aus der Planungs- und Realisierungszeit dokumentieren? Diese Frage ist bei den Berufsorganisationen der Architekten und Ingenieure, aber auch bei Institutionen in Politik, Verwaltung und Wissenschaft zunehmend von Interesse.

Damit die Nachlässe der einflussreichen Nachkriegs-Generation nicht in Archive außerhalb NRWs abwandern oder gar verloren gehen, hat die Stiftung Deutscher Architekten die Initiative ergriffen, um die Archivierung von Architektur und Ingenieurbaukunst - zusammen mit der Architektenkammer NRW, der Ingenieurkammer-Bau NRW, dem Förderverein für ein Baukunstarchiv und der TU Dortmund - auf eine breite Grundlage zu stellen.

Dazu soll mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Dortmund, ein zentrales Archiv geschaffen werden. Es wird in einem Netzwerk mit den dezentral tätigen universitären, kommunalen, kirchlichen und privaten Archiven im Land zusammenarbeiten.

Standort des Baukunstarchives ist das Gebäude des ehemaligen Museums am Ostwall in Dortmund, eine bundesweit bekannte Adresse mit Geschichte und Ausstrahlung.

Betreiber ist die Baukunstarchiv Nordrhein-Westfalen gGmbH, die mit Unterstützung eines Fachbeirates, dem Persönlichkeiten aus der Wissenschaft und Forschung sowie der Architektur und des Ingenieurbaus angehören, ein lebendiges Haus der Baukultur schaffen wird. Die wissenschaftliche Expertise wird durch die Kooperation mit der TU Dortmund sichergestellt.

Weitere Informationen

www.baukunstarchiv.nrw