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Gemeinschaftsorientiertes Wohnen

Gemeinschaftsorientiertes Wohnen als Tätigkeitsfeld

In den letzten Jahren haben sich mehr und mehr neue Wohnformen entwickelt, die den Wunsch nach Individualität, Selbstbestimmung, aber auch Gemeinschaft und gegenseitiger Hilfe aufgreifen. Diese Formen des gemeinschaftlichen Wohnens unterstützen die Wohnvorstellungen vieler Menschen.

So sind Mehrgenerationenwohnen oder ein Zusammenleben in Haus- und Hofgemeinschaften nicht nur Alternativen für ältere Menschen. Sie eignen sich auch für junge Familien und Alleinstehende, weil sie dem Wunsch entsprechen, zwar selbständig, aber nicht allein zu leben, unabhängig zu sein und Verantwortung für andere zu übernehmen. Häufig erfolgt schon das Planen und Bauen solcher Objekte in Gemeinschaft. Diese Bauherrengemeinschaft ist eine gute Möglichkeit, in Zeiten zunehmender Flächenknappheit ein Wohnkonzept abseits des standardisierten Angebots zu verwirklichen.

Auf dem Weg zum gemeinschaftsorientierten Wohnen bedarf es eines längeren Prozesses. So müssen Gleichgesinnte gefunden, eine Organisationsform für die Gemeinschaft gewählt und ein geeignetes Grundstück ausfindig gemacht werden. Interessierte von der Entwicklung eines Konzeptes, über die Grundstücksuche bis hin zur Gebäudeplanung zu begleiten, kann eine Aufgabe für Architektinnen und Architekten sein.

Foto links: C. Suhan
Foto rechts: A. Reeg


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