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Software

Informationen zu DÄMMWERK 2010/2009

Modul 1 - Basismodul
Das Basismodul gestattet die individuelle Konstruktion homogener und geschichteter Bauteile, auch mit Gefälledammschichten oder Rahmenanteilen, Anzeige von Querschnittsgrafiken. Die erweiterbare Baustoffdatenbank enthält nationale, internationale und historische Baustoffe mit ihren spezifischen Kennwerten. Eine Bauteildatenbank enthält bereits erstellte Bauteilkonstruktionen, welche modifiziert werden können. Anhand dieser Eingaben können die U-Werte, das Temperaturamplitudenverhältnis, Leitwerte zum Erdreich, Hu-Werte zum unbeheizten Raum oder der dynamische Temperaturverlauf im Bauteil nach diversen Verfahren ermittelt werden.
Uw-Werte für Fenster kann man nach DIN 4108 oder EN ISO 10077 berechnen, Vorhangfassaden nach EN ISO 13947. Der Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes ist ebenfalls Bestandteil des Basismoduls.

Modul 2 - Bauteilanschlüsse + Isothermen
Modul 2 ermöglicht die Darstellung und thermische Berechnung von Gebäudekanten, Fensteranschlüssen, Bauteilanschlüssen mit 2 oder 3 Bauteilen inklusive Ermittlung von längenbezogene Wärmedurchgangskoeffizienten (psi-Werte) oder Oberflächentemperaturfaktoren (fRsi, für den Nachweis des Schimmelpilzkriteriums). Die Ergebnisse können optional als Temperaturfeld, Isothermenverlauf oder Wärmestrom visualisiert werden, Darstellung von Oberflächentemperaturen und Temperaturprofilen.

Modul 3 - Feuchteschutz
Modul 3 enthält die Diffusionsberechnung nach DIN 4108-3 oder EN ISO 13788 mit Darstellung der Temperatur- und Dampfdruckverläufe. Mögliche Berechnungsoptionen sind Oberflächenfeuchte und Tauwasserbildung im Bauteilinneren, Anzeige des Glaserdiagramms und Auswertung der Schimmelpilzbildung an 2D- und 3D-Wärmebrücken.

Modul 4 - Schallschutz + Raumakustik
Modul 4 erfasst den Nachweis des Schallschutzes nach DIN 4109, DIN EN 12354 und EN ISO 717. Berücksichtigt werden Massivbau, Holz- und Skelettbauten, Luft- und Trittschallschutz mit und ohne Flankenübertragung.
Weitere Berechnungsmöglichkeiten: Gösele-Verfahren für Holzbalkendecken, Ermittlung von Lärmpegelbereichen, Eigenfrequenzen, Schallschutz-Anforderungen, Berechnungen zur Nachhallzeit, Hörsamkeit in kleinen und mittelgroßen Räumen.

Modul 5 - Brandschutz
Modul 5 beschäftigt sich mit dem konstruktiven Brandschutz nach DIN 4102 in den Bereichen Beton-, Mauerwerks-, Holz- und Stahlbau. Die Anforderungen der Bauordnungen der einzelnen Bundesländer und die klassifizierten Bauteile mit Konstruktionsbeschreibungen, Grafik und Dimensionierung sind hinterlegt.

Modul 6 - EnEV + DIN V 4108-6 + Energieausweise + energetische Auswertung
Modul 6 beinhaltet die Nachweisverfahren der aktuellen Energieeinsparverordnung auf Grundlage der DIN V 4108-6 für Wohngebäude.
Nach DIN V 4108-6 werden Hüllflächenverluste, Wärmebrückenzuschläge, Lüftungsanlagen, solare Wärmegewinne, interne Wärmegewinne, integrierten Heizflächen oder die Heizunterbrechung bilanziert. Die ausführliche, detaillierte oder tabellarische Berechnung der Anlagenaufwandszahl nach DIN V 4701-10 / 12 und anderen Quellen für Neubau / Bestand sind möglich. Die Heizlast kann nach EN 12831 ermittelt werden.
Erzielbare Einsparungen können über den Gebäudevergleich, Energiekosten- und die Amortisationsberechnung ermittelt werden. Alle Berechnungen werden grafisch dokumentiert. Die parallele Berechnung nach EnEV 2004/2007/2009 ist ohne neue Dateneingabe möglich.
Energieausweisen können aus der Bedarfsberechnung oder aus Verbrauchsdaten erstellt werden.

Modul 7 - V 18599 + Energieausweise + energetische Auswertung
Modul 7 ermöglicht die komplexe, energetische Beurteilung von Wohn- und Nichtwohngebäuden nach DIN V 18599 für Ein- und Mehrzonenmodelle. Formelhintergründe, viele Hilfestellungen und Auswertungsroutinen garantieren durchgehend nachvollziehbare Rechengänge. Alle haustechnischen Gewerke (Beleuchtung, Lüftungs-, Klimakälte-, Warmwasser- und Heizungssysteme, BHKWs), Energieeinspartechniken (Solaranlagen, Wärmepumpen, Biomasse- Wärmeerzeuger) sind implementiert. Hinterlegt sind Norm-Richtwerte, Referenzwerte nach EnEV und Daten des BMVBS zur vereinfachten die Erfassung der Gebäude.
Die Zonierung und Hüllflächenerfassung kann mit DÄMMWERK-Faltmodellen oder mit Geometriehilfen, Datenimport aus CAD und Kalkulationsprogrammen erfolgen.
Energieeinsparungen können anhand von Vergleichsrechnungen über Amortisation und Wirtschaftlichkeit dargelegt werden. Alle Ergebnisse des EnEV-Nachweises sind mit erläuternden Grafiken hinterlegt.
Die Ausstellung von Bedarfs- oder Verbrauchs-Energieausweise ist möglich.

E-Modul 1 Flächenmanagement mit Faltmodellen
E-Modul 1 Ergänzende Optionen zu den Faltmodellen. Mit Hilfe von Faltmodellen kann eine schnelle Flächenermittlung an komplexen Baukörpern erfolgen. Eine Kombination mehrerer Faltmodelle ist möglich. Die grafische Bauteilzuordnung, Verschnittfunktionen und automatische Flächenabzüge erleichtern die Erfassung der thermischen Hülle. Das Flächenmanagement generiert Hüllflächentabellen und Rechenblätter für die EnEV und DIN V 18599, erfasst Räume für den sommerlichen Wärmeschutz oder die thermische Simulation oder erstellt Listen mit den Längenangaben der Wärmebrücken.

E-Modul 2 - Berichte für die Energieberatung Wohngebäude
E-Modul 2 stellt automatisch generierte Berichte für die Energieberatung bereit. Die Client-Energieberatung (Energieberatung für Hausbesitzer) stellt dem Bestandsgebäude Sanierungsvorschläge gegenüber, die „Energieberatung II“ orientiert sich an den BAFA-Richtlinien für eine „Energieberatung vor Ort“. Die individuell modifizierbaren Beratungsberichte enthalten vielen Grafiken und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen, funktionieren derzeit aber nur für Wohngebäude (nach DIN V 4108-6 / DIN V 4701-10).

E-Modul 3 - Brandschutzkonzepte
E-Modul 3 bietet eine Datensammlung zum baulichen Brandschutz für eine schnelle und übersichtliche Generierung von Brandschutzkonzepten (Bauantrag). Die Brandschutzkonzepte werden aus Textbausteinen zusammengesetzt, einheitlich formatiert und mit diversen, internen Berechnungen (Brandlast, Abstandsflächen) ergänzt. Anforderungen der Landesbauordnungen, Industriebaurichtlinie und diverse Sonderbauverordnungen sind hinterlegt.

E-Modul 4 - Thermische Simulation
E-Modul 4 erfasst thermische Vorgänge in Räumen und Gebäuden ganzheitlich und zeitabhängig (instationär). Der Rechengang (finite Differenzen) folgt den Regeln der DIN EN ISO 13791 „Wärmetechnisches Verhalten von Gebäuden“. Berücksichtigt werden im Tagesverlauf veränderliche Außentemperaturen, Sonneneinstrahlung, Verschattungen, Luftwechsel und interne Gewinne. Berechnungsziele sind die zeitabhängige Temperaturentwicklung im Raum und die Quantifizierung des Heizwärme- und Kühlenergiebedarfs.


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