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Landschaftsarchitekturpreis für Köln-Boulevard

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    "Nach etwa acht Jahren Planungs- und Bauzeit ist nunmehr auf einer Fläche von zwei Hektar ein modernes, baukulturell einzigartiges städtisches Bauwerk entstanden, das vis-à-vis des Weltkulturerbes mit Dom und Altstadt den Kölnern und ihren Besuchern völlig neue Qualitäten am Rheinufer beschert", urteilte die Jury über den Rheinboulevard in Köln.

Der Deutsche Landschaftsarchitektur-Preis 2017 geht an das Projekt "Rheinboulevard, Köln-Deutz" von Planorama Landschaftsarchitektur (Berlin). Die elf Preisrichter hatten auf ihrer Sitzung am 28. April 2017 die 30 nominierten Arbeiten gesichtet und über die Vergabe des Ersten Preises und der neun Auszeichnungen entschieden.

Die Aufgabe, das rechtsrheinische Ufer mit dem Stadtkern der Rheinmetropole zu verbinden und den bisher als Grenze betrachteten Rhein zukünftig in die Mitte zu nehmen, beantworten die Landschaftsarchitekten nach Überzeugung der Jury mit einer großen, gelungenen Geste: Der Rhein wird über eine 500 Meter lange Ufertreppe im Zentrum der Stadt zugänglich gemacht.

„Nach etwa acht Jahren Planungs- und Bauzeit ist nunmehr auf einer Fläche von zwei Hektar ein modernes, baukulturell einzigartiges städtisches Bauwerk entstanden, das vis-à-vis des Weltkulturerbes mit Dom und Altstadt den Kölnern und ihren Besuchern völlig neue Qualitäten am Rheinufer beschert", urteilte die Jury.

Auch fünf der neun vergebenen Auszeichnungen gingen an Projekte in und aus NRW:

  • "Zu neuen Ufern" in Siegen (Atelier LOIDL Landschaftsarchitekten, Berlin) in der Kategorie "Grüne Infrastruktur als Strategie"
  • "PLAY_LAND" (im Rahmen der Emscherkunst 2013 entstanden) (wbp Landschaftsarchitekten, Bochum) in der Kategorie "Sport, Spiel, Bewegung"
  • ":terra nova BiosphärenBand" im Energiepark Rhein-Erft Kreis (bbz landschaftsarchitekten und Architekt Ernst Scharf, beide Berlin) in der Kategorie "Klimaanpassung und Nachhaltigkeit"
  • Gestaltung des L.-Fritz-Gruber-Platzes in Köln (scape Landschaftsarchitekten, Düsseldorf) in der Kategorie "Licht im Freiraum"
  • Projekt "Ottoplatz" in Köln-Deutz (bbzl böhm benfer zahiri landschaften städtebau, Berlin, mit ISAPLAN, Leverkusen) in der Kategorie "Landschaftsarchitektur im Detail"
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