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Wettbewerb entschieden: Nachverdichtung an der Uni Köln

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    Außenansicht der geplanten Neubau-Situation am Areal Unicenter-Parkplatz der Universität zu Köln (Rendering: gernotschulz : architektur GmbH, Köln)

Der Wettbewerb um das Areal Unicenter-Parkplatz der Universität zu Köln ist entschieden: Der Siegerentwurf stammt von gernot schulz : architekten aus Köln in Zusammenarbeit mit dem Aachener Büro reicher haase associierte.

Der Entwurf sieht auf dem Parkplatz-Gelände die Errichtung eines sechsgeschossigen solitären Baukörpers für das Kölner Studierendenwerk vor. Für die Universität wurde zur weiteren städtebaulichen Entwicklung des Areals ein separater Gebäudekomplex mit geschlossener Raumkante zur Universitätsstraße entworfen. Durch den Neubau soll die Weitläufigkeit der Parkplatz-Situation gemildert und eine klarere Raumkante geschaffen werden; die wegfallenden Parkplätze werden durch den Bau einer Tiefgarage kompensiert. Zwischen diesen Gebäuden und dem Neubau des Departments Chemie sind diverse Plätze mit Aufenthaltsbereichen vorgesehen.

Die Jury unter Vorsitz von Prof. Ulrich Coersmeier (Coersmeier Tebroke Architektur, Köln) lobte die städtebauliche Setzung der Arbeit sowie die gute Adressbildung des Entwurfs. Hervorgehoben wurden zudem die „vornehm-zurückhaltende Fassadengestaltung“, die sich in einem spannenden Kontrast im Inneren in ein offenes Atrium auflöst, welches als Kommunikations- und Aufenthaltsraum fungiert.

Weitere Preise gingen an Architecture + Aménagement (Luxemburg) sowie an Wittfoht Architekten aus Stuttgart. Das Düsseldorfer Büro HPP sowie E2A Piet Eckert und Wim Eckert (Zürich) wurden mit einer Anerkennung bedacht.

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