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Diskussion "Die Kirche als Bauherr"

Kirchengebäude müssen heute vieles sein: nicht nur ein sakrales Bauwerk, sondern auch ein Gebäude, das den sozialen Bedürfnissen von Menschen Rechnung trägt, die aus ganz unterschiedlichen Gründen Kontakt zur Kirche suchen.

Was aber bedeutet es, wenn der „Sakralraum“ Kirche zum „Sozialraum“ wird? Dürfen, sollen oder müssen die christlichen Kirche für gute Architektur entsprechend Geld ausgeben? Welche Modelle gibt es auf evangelischer und katholischer Seite? Wie verstehen die Kirchen ihre Aufgabe als Kulturträger unter stark veränderten Bedingungen? Was bedeutet es heute, „Kirche in der Stadt“ zu sein?

Im Reformationsjahr 2017 diskutiert eine ökumenische Vortrags- und Podiumsveranstaltung diese Fragen. Am 21. September kommen in der Johanneskirche Düsseldorf zu Wort: Gerhard Matzig (Architekturkritiker der Süddeutschen Zeitung), Ernst Uhing (Präsident der Architektenkammer NRW), Katherin Bollenbeck (Abteilungsleiterin Bau im Seelsorgebereich vom Erzbistum Köln) sowie Dr. Uwe Vetter (Pfarrer der evangelischen Johanneskirche). Die Moderation hat Dr. Jörg Bielser (WDR).

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation des ASG Bildungsforum, der Architektenkammer NRW sowie der Evangelischen Stadtakademie. Sie richtet sich an Kammermitglieder, Vertreter der Kirchen, Kirchenvorstände bzw. Dekanate sowie interessierte Laien. 

21.09.17, 18.00 Uhr. Johanneskirche Düsseldorf. Anmeldung unter teilnahme@aknw.de. 

Autor: ros