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27. EAP: Studierende aus Aachen erfolgreich

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    Die Preisträgerinnen und Preisträger beim 27. EAP (v. l.): Li Lin (Anerkennung), Hanna Fokken (3. Preis), Julia Cramer (1. Preis), Marie Moors (Anerkennung), Jeroen Brosky (2. Preis) und Kijong Lim (Anerkennung). Nicht auf dem Foto: Jan Strelzig, der ebenfalls eine Anerkennung erhielt. - Foto: SCHUNCK*

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    Stolze Gewinnerin des EAP 2017: Julia Cramer.

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    "London. Hand an Head“ ist der Titel der Arbeit, für die Julia Cramer mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde.

Doppelte Gratulation nach Aachen: Julia Cramer, Absolventin der RWTH Aachen, wurde am 4. November in Maastricht für ihr Projekt „London. Hand and Head“ mit dem ersten Preis des Euregionalen Architekturpreises (EAP) ausgezeichnet. Die international besetzte Jury unter dem Vorsitz der belgischen Architektin Véronique Patteeuw lobte den behutsam vorgehenden Entwurf, der eine herausragende „Form von urbaner Akupunktur“ zeige und die größtmögliche Vollkommenheit unter allen eingereichten Arbeiten aufweise.

Der zweite Preis ging an Jeroen Brosky (MAA Maastricht) für „The Workshop“. Den dritten Platz bei der Preisverleihung belegte ebenfalls eine Absolventin der RWTH: Hanna Fokken erhielt den mit 500 Euro dotierten dritten Preis für ihre Arbeit „A Small World of Memories“ - für die sie auch mit dem Helmut-Rohde-Förderpreis gewürdigt worden war.

Unter den vier Anerkennungen befindet sich ebenfalls ein bekanntes Gesicht: Li Lin, Förderpreis-Trägerin der Stiftung Deutscher Architekten im Jahr 2016, wurde auch beim EAP für ihre Arbeit „Die Ewigkeit und ein Tag“ honoriert. Weitere Anerkennungen gingen an Kijong Lim („Antiquarium Milan“, RWTH), Jan Strelzig („Aarhus University“, RWTH) und Marie Moors („The Citadel of Tides“, UHasselt).

Für den 27. EAP waren (aus rund 400 möglichen Masterarbeiten) insgesamt 29 herausragende Arbeiten von Studierenden der Architektur-Fakultäten an den Hochschulen von Aachen, Lüttich, Hasselt und Maastricht nominiert worden.

Der EAP ist ein Kooperationsprojekt zwischen Nordrhein-Westfalen, den Niederlanden und Belgien im Bereich der Architektenausbildung in der Euregio rund um Aachen. Organisiert wird die Auszeichnung vom Schunck* Glaspaleis in Heerlen. Die Architektenkammer NRW ist seit vielen Jahren fester Kooperationspartner dieses Förderpreises, der dem europäischen Geist verpflichtet ist. „Es geht uns um die Motivation des Nachwuchses, aber auch um die europäische Dimension“, betont Michael Arns, Vizepräsident der Architektenkammer NRW. Die Auszeichnung wird alternierend in den Niederlanden, in Belgien oder Deutschland übergeben.

Weitere Info auch unter www.eap-pea.org

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