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Fachkongress - Grüne Hauptstadt Europas in Essen

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    Ein neues Quartier am Rande der Innenstadt: Die „Grüne Mitte“ mit neuer Wohnbebauung und einem Grünzug mit Wasserflächen Neue Qualitäten in Altendorf, Stadtteil mit besonderem Erneuerungsbedarf: Wohnen am Niederfeldsee

Essen ist in diesem Jahr die „Grüne Hauptstadt Europas“. Städtische Grünflächen, Natur und Biodiversität, Luftqualität und Wasserwirtschaft – das sind vier von insgesamt zwölf Themenfeldern, in denen Essen im Jahr 2017 besonders aktiv ist, um Menschen für ihre unbebaute, aber dennoch gestaltete Umwelt zu interessieren und um neue Grünflächen für die Stadt im Herzen des Ruhrgebiets zu entwickeln.

Die Stadt Essen bietet über ihr Projektbüro, das unter Leitung der Essener Bau- und Umweltdezernentin Simone Raskob steht, im Laufe dieses Jahr eine Vielzahl von Events, Besuchsmöglichkeiten, Ausstellungen und Mitmach-Aktionen zum Thema „Green Capital“ an. Das zentrale Ziel ist, Menschen in Bewegung zu setzen, sie zusammen zu bringen und die Identifikation mit der Stadt zu stärken.

Fachkongress: 11./12. Juli 2017
„Nachhaltige Architektur im (Klima-)Wandel. Bauen mit Verantwortung!“ - Konferenz im neuen ThyssenKrupp Quartier. Zentrale Fachtagung der Planungsbranche mit Exkursionsangeboten. Die AKNW ist Kooperationspartner. www.deingrüneswunder.de  

Ausstellung „Grün in der Stadt Essen“ bis 27. August 2017

Hauptausstellung zur grünen Geschichte der Stadt Essen. Von den Schlossparks in Borbeck über die Industriellenparks bis zu den Kleingartenkolonien und der GRUGA. Sehenswert! Zollverein, Halle 5. www.ruhrmuseum.de

Zugleich versteht die Stadt die Auszeichnung als Grüne Hauptstadt Europas als einen Auftrag: Man will „noch sozialer, klimafreundlicher, kohlenstoffärmer und resilienter“ werden. „Wir wünschen uns Essen als lebenswerte Stadt mit hoher Lebensqualität. Ökonomisches und ökologisches Wachstum gehen dabei Hand in Hand. Wir sind Zukunftsgestalter“, erläutert Simone Raskob das Selbstverständnis der Stadt Essen. Die zentralen Themenfelder, zu denen jeweils Angebote und Projekte formuliert wurden, sind:

 

  • „Meine Wege“ – behandelt alle nachhaltigen Mobilitätsthemen wie Car-Sharing, Radverkehr und ÖPNV.
  • „Meine Flüsse“ – behandelt die Themen rund um die Emscher im Norden und die Ruhr im Süden, sowie die damit verbundenen Infrastrukturen im gesamten Stadtgebiet.
  • „Mein Grün“ – behandelt die Themen von öffentlichen Parkanlagen & Grünflächen und bis zu den Gemeinschaftlichen und privaten Nutzungen.
  • „Mein Einkauf“ – behandelt das nachhaltige Konsumverhalten im täglichen Leben, von der Lebensmittelproduktion über Fair Trade bis hin zu Baustoffen und Recycling.
  • „Meine Zukunft“ – behandelt alle mit den Umweltthemen verbundenen Jobs und Ausbildungsmöglichkeiten wie auch die Bildung zu Umweltthemen und Nachhaltigkeit.


Die erfolgreiche Transformationsgeschichte einer Kohle- und Stahlstadt zur grünsten Stadt in Nordrhein-Westfalen ist Vorbild für viele Städte Europas im Strukturwandel. Das wurde auch von der Europäischen Kommission bestätigt: Die Auszeichnung „Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017“ wurde am 18. Juni 2015 an die Stadt Essen verliehen. Mit dem Titel „Grüne Hauptstadt Europas“ wird eine europäische Stadt ausgezeichnet, die nachweislich hohe Umweltstandards erreicht hat und fortlaufend ehrgeizige Ziele für die weitere Verbesserung des Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung verfolgt, urteilte die Jury der EU-Kommission. Der Wettbewerb solle Städte zu weiteren Maßnahmen anregen und eine Plattform zur Vorstellung bewährter Verfahren bieten. Mit Essen hat nun erstmalig in der Geschichte der Green Capital eine Stadt der Montanindustrie den Titel gewonnen.


Termine und Informationen sowie Buchungsmöglichkeiten finden sich unter
www.essengreen.capital

Informationen zum Kongress und Anmeldungsmöglichkeiten finden Sie hier

 

 

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