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Fachkongress in Köln: „Urbanes Bauen mit Holz“

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    Wohnüberbauung Freilager in Zürich: Architektur von Rolf Mühlethaler (Bern) - Foto: Zeljko Gataric Imhoff, Zürich

Der Baustoff Holz erlebt gegenwärtig im Wohnungsbau einen Aufschwung: Nicht allein aufgrund der guten konjunkturellen Lage, sondern auch, weil immer mehr Projekte im In- und Ausland nachweisen, dass man mit Holz wertig, dauerhaft und sicher planen und bauen kann. Der „10. Europäische Kongress“ des Forums Holzbau, der am 18. und 19. Oktober 2017 in Köln stattfindet, steht deshalb unter dem Leitthema „Urbanes Bauen mit Holz“. Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen ist Kooperationspartner der Fachtagung und trägt mit verschiedenen Impulsen zum Programm bei.

Mit über 500 Teilnehmern hat sich der Holzbaukongress in Köln als eine der größten Veranstaltungen in der Branche etabliert. Die Fachveranstaltung am 18. und 19. Oktober findet in zwei parallellaufenden Blöcken statt. Auf das Fachpublikum warten Referate zu den Themen „Wie planen und bauen wir in Zukunft?“; „Architektur im urbanen Kontext“; „Bezahlbarer Wohnraum - kostengünstig, sozial und städtisch“; „Städte im Wandel und die Rolle des Holzbaus“; „Büro- und Gewerbebauten im urbanen Raum“. Parallel dazu findet ein eher bautechnisch ausgelegtes Forum statt, in dem es u. a. um den „Bauteilkatalog Leichtbau nach DIN 4109“, den „Schwingungsnachweis von Holzdecken auf Unterzügen“ oder die „Optimierung von Holzdecken“ geht. Der „Novellierung der BauO NRW“ wird ein eigenes Themenfenster gewidmet. Internationale Architekten bzw. Mitarbeiter öffentlicher Verwaltungen zeigen auf, wie in anderen europäischen Ländern mit Holz im urbanen Kontext gebaut werden kann. Hier kommen unter anderen Kimmo Kuisama aus Helsinki, Andrew Waught aus London, Rolf Mühlethaler aus Bern und Andreas Meinholdt aus Wien zu Wort.

Traditionell ist der Kongress verbunden mit einer großen Fachausstellung zum Thema Holzbau, in der auch die Möglichkeit zum fachlichen Austausch und vertiefenden Gespräch besteht. Das forum-holzkarriere Spezialangebot „Wirtschaft und Kammer treffen Studierende“ stellt in diesem Jahr erneut eine Get-together-Plattform für Studierende und qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung, auf der sich Unternehmen der Branche vorstellen. 

18./19.10.17, Gürzenich, Köln.
Programm mit Anmeldemöglichkeit unter bei forum-holzbau.

 

Über das forum-holzbau

forum-holzbau bzw. forum-holz ist eine gemeinsame Plattform der Hochschule Rosenheim (DE), der Berner Fachhochschule (CH), der Aalto University School of Science and Technology Helsinki (FIN), der Technischen Universität München (DE), der Technschen Universität Wien (AT) und der University of British Columbia (CAN). In Italien kooperiert man eng mit der Università di Trento. Ziel und Aufgabe des Vereins ist die Förderung des Einsatzes von Holz im Bauwesen, überschüssige Mittel werden im Sinne der Holzwirtschaft für die Unterstützung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten von Studierenden eingesetzt.

Autor: Christof Rose