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ifo-Architektenumfrage: Geschäftsklima in NRW bleibt unter Bundesdurchschnitt

Nach den Ergebnissen der ifo-Architektenumfrage war das Geschäftsklima in Nordrhein-Westfalen weiterhin deutlich schlechter als im Bundesdurchschnitt – auch wenn der Klimaindikator für die freischaffenden Architekten in NRW im zweiten Quartal 2013 erneut leicht aufwärts zeigt.

Nach Angaben der befragten Architekten hat sich ihre gegenwärtige Auftragslage wieder verbessert. 36 Prozent der Umfrageteilnehmer bezeichneten sie inzwischen als „gut“ (Vorquartal: 33 Prozent); gleichzeitig sank der Anteil der negativen Lageurteile von 28 auf 25 Prozent. Deutschlandweit bewerteten die Architekten ihre Geschäftslage allerdings merklich günstiger.

Die Geschäftsaussichten blieben nahezu unverändert gedämpft. Zwar rechneten nur noch 17 Prozent der Befragten (nach 22 Prozent in der Vorperiode) mit einer „eher ungünstigeren“ Entwicklung in den kommenden Monaten. Der Anteil der optimistischen Stimmen sank jedoch zugleich von 18 auf 13 Prozent.

Im Verlauf des ersten Quartals 2013 konnten 55 Prozent der befragten Architekten in Nordrhein-Westfalen neue Verträge abschließen – nach 56 Prozent in der Vorperiode. Im Bundesdurchschnitt verzeichneten 57 Prozent der Architekturbüros neue Planungsaufträge (Vorperiode: 60 Prozent).
Bis zum Beginn des zweiten Quartals 2013 vergrößerten sich die Auftragsbestände um 0,2 auf 5,4 Monate. Der Durchschnitt für alle befragten Architekturbüros in Deutschland kletterte ebenfalls um 0,2 Monate und erreichte einen Wert von 6,2 Monaten. In Nordrhein-Westfalen verfügten die Architektinnen und Architekten damit über vergleichsweise unterdurchschnittlich große Auftragsreserven.

Dateien:

ifo-Umfrage 2. Quartal ()
Autor: L. Dorffmeister