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ifo-Architektenumfrage: Geschäftsklima leicht verbessert

In Nordrhein‐Westfalen hat sich das Geschäftsklima bei den freischaffenden Architekten im dritten Quartal 2011 leicht ver-bessert. Nach den Ergebnissen der ifo-Architektenumfrage waren die teilnehmenden Architektinnen und Architekten, Innen-architekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner insgesamt mit ihrer aktuellen Auftragslage zufriedener als in der Vorperiode. 37 Prozent der Umfrageteilnehmer stuften ihre Auftragslage als „gut“ ein (Vorquartal: 34 Prozent).

Zugleich erreichte der Geschäftsklimaindikator unter den Architekten einen Wert von +12 Prozentpunkten (Bundesdurchschnitt: +10 Prozentpunkte). Allerdings haben sich die Geschäftsaussichten für die nächsten sechs Monate wieder leicht eingetrübt. 13 Prozent der Befragten – nach 11 Prozent im vorangegangenen Quartal – rechneten nunmehr mit einer „eher ungünstigeren“ zukünftigen Auftragssituation. Der Anteil der zuversichtlichen Stimmen nahm zugleich von 21 auf 19 Prozent ab.

In Nordrhein‐Westfalen konnten im Verlauf des 2. Quartals 2011 57 Prozent der befragten Architekten neue Verträge abschließen – nach 56 Prozent im Vorquartal. Deutschlandweit gaben 55 Prozent der Architekturbüros an, neue Planungsaufträge erhalten zu haben (Vorquartal: 56 Prozent).

Die Auftragsbestände erhöhten sich bis zum Ende des zweiten Quartals 2011 spürbar von 5,7 auf 7,3 Monate. Deutschlandweit reichten die Auftragspolster für 6,1 Monate (Vorquartal: 5,8 Monate).

Die Architekten in Nordrhein‐Westfalen verfügten demnach über überdurchschnittlich große Auftragsreserven.

Autor: L. Dorffmeister