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Ifo-Architektenumfrage: Geschäftsklima wieder leicht eingetrübt

Im vierten Quartal 2014 hat sich das Geschäftsklima bei den freischaffenden Architekten in Nordrhein‐Westfalen wieder leicht eingetrübt. Nach den Ergebnissen der ifo-Architektenumfrage war die Stimmung etwas schlechter als im Bundesdurchschnitt.

Die teilnehmenden Architektinnen und Architekten waren mit ihrer aktuellen Auftragssituation etwas weniger zufrieden als in der Vorperiode. Fast ein Viertel der Umfrageteilnehmer bezeichnete ihre gegenwärtige Auftragslage als „schlecht“ (Vorquartal: 20 %); zugleich stieg aber der Anteil der positiven Einschätzungen von 32 auf 36 Prozent. Im Bundesdurchschnitt fielen die Lageurteile deutlich günstiger aus.

Hinsichtlich der Geschäftsperspektiven für die nächsten sechs Monate blieben die Architekturbüros unverändert positiv gestimmt. Nur noch 10 Prozent der Befragten – nach 11 % im vorangegangenen Quartal – erwarteten eine „eher ungünstigere“ zukünftige Auftragssituation. Der Anteil der zuversichtlichen Einschätzungen sank allerdings in ähnlichem Umfang auf 21 %.
Im Verlauf des 3. Quartals 2014 verzeichneten 51 % der befragten Architekten in Nordrhein‐Westfalen neue Planungsaufträge – nach 65 % in der Vorperiode. Deutschlandweit konnten 53 % der Architekturbüros Vertragsabschlüsse vorweisen (Vorquartal: 57 %).

Die Reichweite der Auftragspolster blieb bis zum Beginn des vierten Quartals 2014 unverändert bei 5,4 Monaten. Der Durchschnittswert für alle befragten Architekturbüros in Deutschland sank hingegen deutlich um 0,5 auf 5,9 Monate. Bezogen auf die gesamtdeutschen Auftragsreserven kann die Auftragslage in Nordrhein‐Westfalen als klar unterdurchschnittlich bezeichnet werden.

Autor: L. Dorffmeister, ifo Institut

ifo Architektenumfrage: 4. Quartal 2014 (PDF)

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