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ifo-Architektenumfrage: Leichte Zuversicht

In Nordrhein‐Westfalen hat sich das Geschäftsklima bei den freischaffenden Architekten im zweiten Quartal 2014 zwar erneut verbessert. Nach den Ergebnissen der ifo-Architektenumfrage lag der Wert des Klimaindikators aber weiterhin klar unter dem bundesweiten Durchschnitt.

Die befragten Architekten waren mit ihrer aktuellen Auftragslage zufriedener als im vorangegangenen Quartal. Knapp ein Drittel der Umfrageteilnehmer stufte seine derzeitige Auftragssituation nunmehr als „gut“ ein (Vorquartal: 30 Prozent); der Anteil der negativen Stimmen reduzierte sich darüber hinaus geringfügig von 20 auf 19 Prozent. Bundesweit fielen die Urteile zur Auftragssituation sichtlich günstiger aus.

Hinsichtlich der Geschäftsperspektiven hat die Zuversicht erneut zugenommen. Nur noch 8 Prozent der Befragten – nach 14 Prozent im vorangegangenen Quartal – erwarteten eine „eher ungünstigere“ Entwicklung im nächsten halben Jahr; allerdings hat sich auch der Anteil der optimistischen Einschätzungen von 16 auf 13 Prozent verringert.

Im ersten Quartal 2014 konnten 57 Prozent der befragten Architekturbüros in Nordrhein‐Westfalen neue Verträge abschließen (Vorquartal: 53 Prozent). Bundesweit ist die Abschlussquote ebenfalls um 4 Prozentpunkte auf 57 Prozent gestiegen.

Bis zum Beginn des zweiten Quartals 2014 verringerten sich die Auftragsbestände spürbar um 1,5 auf 5,4 Monate. Der Durchschnittswert für alle befragten Architekturbüros in Deutschland sank zugleich von 6,5 auf 6,3 Monate. In Nordrhein‐Westfalen verfügten die Architekten damit über deutlich unterdurchschnittlich große Auftragspolster.

ifo-Umfrage: 2. Quartal 2014 - Ergebnisse und Grafiken (PDF)

Autor: L. Dorffmeister