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ifo-Architektenumfrage: Verhaltener Optimismus bei den Architekten in NRW

Das Geschäftsklima für die freischaffenden Architekten in Nordrhein-Westfalen hat sich im ersten Quartal 2014 wieder leicht verbessert. Nach den Ergebnissen der ifo Architektenumfrage war die Stimmung aber weiterhin schlechter als im Bundesdurchschnitt. Im Vergleich zum Vorquartal zeigten sich die befragten Architektinnen und Architekten mit ihrer derzeitigen Auftragssituation etwas zufriedener.

Zwar bewerteten „nur“ noch 30 % der Umfrageteilnehmer ihre Auftragslage als „gut“ (Vorquartal: 34 %); gleichzeitig sank jedoch der Anteil der negativen Antworten von 25 auf 20 %. Im Durchschnitt aller Bundesländer wurde die derzeitige Auftragslage wesentlich günstiger beurteilt.
Die Geschäftsperspektiven haben sich aufgehellt. 16 % der Befragten – nach 11 % im vorangegangenen Quartal – rechneten mit einer „eher günstigeren“ Entwicklung in den nächsten sechs Monaten; der Anteil der negativen Einschätzungen sank zugleich geringfügig um zwei Prozentpunkte auf 14 %.
Im Verlauf des vierten Quartals 2013 konnten 53 % der befragten Architekten in Nordrhein-Westfalen neue Verträge abschließen – nach 57 % in der Vorperiode. Auch im Bundesdurchschnitt verzeichneten 53 % der Architekturbüros neue Planungsaufträge (Vorquartal: 54 %).
Bis zum Beginn des ersten Quartals 2014 vergrößerten sich die Auftragsbestände deutlich um 1,7 auf 6,9 Monate. Der Durchschnitt für alle befragten Architekturbüros in Deutschland kletterte zugleich merklich um 0,6 Monate und erreichte einen Wert von 6,5 Monaten. In Nordrhein-Westfalen verfügten die Architekten damit über überdurchschnittlich große Auftragsreserven.

ifo-Umfrage 1. Quartal 2014: Grafik

Autor: L. Dorffmeister