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ifo-Umfrage 1. Quartal 2015: Geschäftsklima in NRW weiterhin unter bundesweitem Niveau

Nach den Ergebnissen der ifo-Architektenumfrage hat sich das Geschäftsklima bei den freischaffenden Architektinnen und Architekten in Nordrhein‐Westfalen auch im ersten Quartal 2015 wieder leicht verschlechtert. Deutschlandweit war die Stimmung günstiger.

Die teilnehmenden Architekten bewerteten ihre gegenwärtige Auftragssituation zurückhaltender als zuletzt. So reduzierte sich der Anteil der positiven Einschätzungen von 36 auf nunmehr 30 Prozent. 23 Prozent der Umfrageteilnehmer ihre Auftragslage als „schlecht“ ein (Vorquartal: 24 %). Deutschlandweit fielen die Lageurteile deutlich günstiger aus.

Hinsichtlich der Geschäftsaussichten nahm dagegen die Zuversicht leicht zu. 26 Prozent der Befragten rechneten mit einer „eher günstigeren“ Entwicklung in den kommenden Monaten; im Vorquartal waren es 21 Prozent. Zugleich stieg aber der Anteil der negativen Einschätzungen von 10 auf 14 Prozent. In Nordrhein‐Westfalen verzeichneten im vierten Quartal 2014 47 Prozent der befragten Architekten neue Planungsaufträge (Vorquartal: 51 %). Bundesweit blieb der Anteil der Architekturbüros, die neue Verträge hereinnehmen konnten, hingegen unverändert bei 53 Prozent.

Bis zum Beginn des ersten Quartals 2015 fielen die Auftragsbestände von 5,4 auf 5,1 Monate. Der Durchschnittswert für alle befragten Architekturbüros in Deutschland kletterte unterdessen von 5,9 auf 6,2 Monate. In Nordrhein‐Westfalen verfügten die Architekten damit über deutlich unterdurchschnittlich große Auftragsreserven.

ifo-Umfrage Grafiken (PDF)

Autor: M. Kocijan