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ifo-Umfrage 4. Quartal 2015: Aktuelle Auftragslage deutlich verbessert

Im vierten Quartal 2015 hat sich das Ge-schäftsklima bei den freischaffenden Architekten in Nordrhein-Westfalen merklich verbessert. Im bundesweiten Vergleich war die Stimmung in NRW nach den Ergebnissen der ifo-Architektenumfrage allerdings weiterhin etwas schlechter.

Mit ihrer aktuellen Auftragslage zeigten sich die befragten Architektinnen und Architekten sichtlich zufriedener als im Vorquartal. 44 Prozent der Umfrageteilnehmer stuften sie inzwischen als „gut“ ein (Vorquartal: 40 %); der Anteil der negativen Meldungen sank zudem klar von 24 auf 15 Prozent. Bundesweit fielen die Lageurteile aber noch etwas günstiger aus.

Die Geschäftsperspektiven haben sich wieder aufgehellt. Zwar erwarteten nur noch 13 Prozent der Befragten eine „eher günstigere“ zukünftige Auftragssituation (Vorquartal: 17 %), der Anteil der pessimistischen Stimmen fiel jedoch noch deutlicher von 22 auf 15 Prozent.

Im Verlauf des dritten Quartals 2015 verzeichneten 53 Prozent der befragten Architekten in Nordrhein-Westfalen neue Planungsaufträge; in der Vorperiode waren es 59 Prozent. Deutschlandweit gaben – wie in der Vorperiode – 57 Prozent der Architekturbüros an, neue Verträge abgeschlossen zu haben.

Die Auftragsreserven erhöhten sich bis zum Beginn des vierten Quartals 2015 merklich von 5,0 auf 5,7 Monate. Der Durchschnittswert für alle befragten Architekturbüros in Deutschland stieg geringfügig um 0,1 auf 6,4 Monate.

Gemessen an den gesamtdeutschen Auftragsbeständen ist die Auftragslage in Nordrhein-Westfalen somit noch leicht unterdurchschnittlich.

Autor: M. Kocijan, ifo institut