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ifo-Umfrage: Erwartungen für 2013 in NRW eher verhalten

Im 3. Quartal 2012 hat der Geschäftsklimaindikator für die freischaffenden Architektinnen und Architekten in NRW leicht nachgegeben. Bundesweit wurde das Geschäftsklima günstiger bewertet.

Immerhin: Mit ihrer aktuellen Auftragslage waren die befragten Architekten in NRW wieder zufriedener als in der Vorperiode. 30 Prozent der Umfrageteilnehmer bezeichneten sie als „gut“ (Vorquartal: 29 Prozent); gleichzeitig sank der Anteil der negativen Einschätzungen von 24 auf 19 Prozent. Dazu passt das Umfrageergebnis, dass in Nordrhein-Westfalen im 2. Quartal dieses Jahres 61 Prozent der befragten Architekten neue Aufträge hereinholen konnten (Vorquartal: 54 %). Deutschlandweit berichteten 55 Prozent der Architekturbüros über neue Vertragsabschlüsse (Vorquartal: 57 Prozent).

Insgesamt fielen die Einschätzungen zur aktuellen Lage der Büros im Durchschnitt deutschlandweit merklich günstiger aus als in unserem Bundesland. Die nordrhein-westfälischen Architektinnen und Architekten blicken auch mit weniger Optimismus in die Zukunft: Nur noch 12 Prozent der Befragten rechneten mit einer „eher günstigeren“ Entwicklung in den kommenden Mona-ten (Vorquartal: 17 Prozent). Zudem kletterte der Anteil der skeptischen Stimmen von 16 auf 20 %.

Die Reichweite der Auftragsreserven verlängerte sich bei den NRW-Architekten bis zum Beginn des 3. Quartals 2012 um 0,4 auf 5,4 Monate. Die durchschnittlichen Auftragspolster der Architekturbüros in Deutschland betrugen 5,9 Monate (Vorquartal: 6,0 Monate). Die in Nordrhein-Westfalen tätigen Architekten verfügten damit über deutlich unterdurchschnittliche Auftragsbestände.

Grafiken zur Umfrage:

ifo-Umfrage: 3. Quartal 2012

Autor: L. Dorffmeister/ros