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ifo-Umfrage: Optimistische Geschäftserwartungen in NRW

Nach den Ergebnissen der ifo-Architektenumfrage hat sich die Stimmung unter den freischaffenden Architekten in Nordrhein‐Westfalen erneut leicht verbessert.

Die befragten Architekturbüros beurteilten ihre aktuelle Auftragslage ähnlich positiv wie zuletzt. Erneut stuften sie knapp ein Drittel der Befragten als „gut“ ein; der Anteil der negativen Stimmen betrug weiterhin etwa ein Fünftel. Deutschlandweit fielen die Lageurteile jedoch deutlich günstiger aus. Erneut aufgehellt haben sich in NRW die Geschäftsaussichten. 23 Prozent der Befragten sahen mit Zuversicht auf die Entwicklung in den kommenden Monaten (Vorquartal: 13 %). Der Anteil der skeptischen Einschätzungen stieg weniger stark von 8 auf 11 Prozent.

Im zweiten Quartal 2014 konnten in Nordrhein‐Westfalen knapp zwei Drittel der befragten Architekten neue Aufträge hereinholen (Vorquartal: 57 %). Deutschlandweit berichteten erneut 57 Prozent der Architekturbüros über Vertragsabschlüsse.

Bis zum Beginn des dritten Quartals 2014 verharrten die Auftragsreserven bei 5,4 Monaten. Deutschlandweit konnten die Planungsbüros ihren Auftragsbestand dagegen geringfügig von 6,3 auf 6,4 Monate vergrößern. In Nordrhein‐Westfalen verfügten die Architekten demnach über deutlich kleinere Auftragspolster als im bundesweiten Durchschnitt.

 

Autor: L. Dorffmeister