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ifo-Umfrage: Stimmung in NRW leicht eingetrübt

Im vierten Quartal 2013 hat sich das Geschäftsklima für die freischaffenden Architekten in Nordrhein‐Westfalen leicht eingetrübt. Nach den Ergebnissen der ifo-Architektenumfrage war die Stimmung im Bundesdurchschnitt besser.

Die teilnehmenden Architektinnen und Architekten waren zwar mit ihrer aktuellen Auftragssituation ähnlich zufrieden wie in der Vorperiode. Nach wie vor bezeichneten 34 % der Umfrageteilnehmer ihre gegenwärtige Auftragslage als „gut“; zugleich sank der Anteil der negativen Meldungen unwesentlich von 26 auf 25 %. Im Bundesdurchschnitt fielen die Lageurteile deutlich günstiger aus.

Hinsichtlich der Geschäftsperspektiven für die nächsten sechs Monate überwiegen allerdings wieder die skeptischen Stimmen. Nur noch 11 % der Befragten – nach 13 % im vorangegangenen Quartal – erwarteten eine „eher günstigere“ zukünftige Auftragssituation. Der Anteil der pessimistischen Einschätzungen stieg zudem von 13 auf 16 %.

Im Verlauf des dritten Quartals 2013 verzeichneten 57 % der befragten Architekten in Nordrhein‐Westfalen neue Planungsaufträge (51% in der Vorperiode). Deutschlandweit konnten 54 % der Architekturbüros Vertragsabschlüsse vorweisen (55 %).

Die Auftragsbestände sanken bis zum Beginn des vierten Quartals 2013 von 5,6 auf 5,2 Monate. Der Durchschnittswert für alle befragten Architekturbüros in Deutschland betrug 5,9 Monate. Gemessen an den gesamtdeutschen Auftragspolstern kann die Auftragslage in Nordrhein‐Westfalen somit als merklich unterdurchschnittlich bezeichnet werden.

ifo-Umfrage 4. Quartal 2013: Grafiken

Autor: L. Dorffmeister