« zurück

ifo-Umfrage: Zuwachs bei den Vertragsabschlüssen

Nach den Ergebnissen der ifo-Architektenumfrage hat sich das Geschäftsklima bei den freischaffenden Architekten in Nordrhein-Westfalen im ersten Quartal 2013 leicht verbessert. Im übrigen Deutschland herrschte allerdings weiterhin ein günstigeres Klima vor.

Die befragten Architekturbüros in NRW beurteilten ihre gegenwärtige Auftragssituation zwar weniger günstig als im Vorquartal: 28 Prozent der Umfrageteilnehmer stuften sie inzwischen als „schlecht“ ein (Vorperiode: 23 Prozent); der Anteil der positiven Meldungen verharrte dagegen bei einem Drittel. Im gesamtdeutschen Durchschnitt waren die Architekten mit ihrer aktuellen Auftragslage erkennbar zufriedener.

Die Geschäftsaussichten haben sich aber deutlich aufgehellt. 18 Prozent der Befragten (nach einem Zehntel in der Vorperiode) erwarteten eine „eher günstigere“ Entwicklung in den kommenden sechs Monaten. Zudem verringerte sich der Anteil der skeptischen Stimmen um sechs Prozentpunkte auf 22 Prozent.

56 Prozent der befragten Architekturbüros konnten im vierten Quartal 2012 neue Verträge abschließen (Vorquartal: 50 Prozent). Die gesamtdeutsche Abschlussquote lag bei 60 Prozent; in der Vorperiode betrug sie 52 Prozent.

Mit den Auftragsreserven vom 1. Januar 2013 werden die Architekturbüros 5,2 Monate beschäftigt sein (Anfang Oktober 2012: 4,7 Monate). Deutschlandweit stiegen die Auftragsbestände bis zum Beginn des ersten Quartals 2013 von 5,7 auf 6,0 Monate. Gemessen an den gesamtdeutschen Auftragspolstern kann die Auftragslage in Nordrhein-Westfalen damit als merklich unterdurchschnittlich bezeichnet werden.

Umfrage: Grafiken

Autor: M. Ebnet