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Öffentliche Räume im Film: # AUF DIE PLÄTZE!-Kinoreihe

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    Im Jahr 2050 werden 80 Prozent der Weltbevölkerung in Großstädten leben. Mit beeindruckenden Bildern zeigt Regisseur Andreas M. Dalsgaard in „The Human Scale“ (DK 2012) den Wahnsinn aus Autos und Gebäuden.

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    Der Boulevardjournalist Marcello, der auch Ambitionen als Romancier hegt, jagt in „Das süße Leben“ (La dolce vita, I/F 1960) im sommerlichen, nächtlichen Rom Prominenten nach, stets in der Hoffnung auf eine deftige Enthüllungsstory.

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    In seinem Film Urbanized (USA 2011) wirft Gary Hustwit einen Blick auf das Design von Städten und dessen Einfluss auf unser Leben.

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    In „Tatis Schützenfest“ (Jour de fete, F 1949) feiert Jacques Tati, der den Briefträger François spielt, die französische dörfliche Gemeinschaft.

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Öffentliche Räume sind seit jeher prägende Elemente einer Stadt, sie geben ihr Antlitz und Identität. Sie sorgen für Lebensqualität der Bewohner und sind ein wichtiger Garant für demokratische Stadtkultur und Orte der Begegnung. Im Umfeld der Ausstellung "# AUF DIE PLÄTZE! Stadt braucht Räume" beschäftigen sich die Architektenkammer NRW und das Filmmuseum Düsseldorf in der zweiundzwanzigsten Ausgabe der Reihe "Architektur und Film" mit dem "öffentlichen Raum im Film". Zwei Dokumentationen und zwei Spielfilme zeigen den städtischen Platz als öffentliche Bühne - und fragen nach den Herausforderungen, denen zeitgenössische Architekten bei der Verwirklichung urbaner Raumplanung gegenüberstehen.

Folgende Filme zeigen wir im Rahmen der 22. Reihe "Architektur und Film":

The Human Scale 

Der Mensch und sein Leben in den großen Städten: funktional, kontrolliert, effizient. Im Jahr 2050 werden 80 Prozent der Weltbevölkerung in Großstädten leben. Mit beeindruckenden Bildern zeigt Regisseur Andreas M. Dalsgaard in "The Human Scale" den Wahnsinn aus Autos und Gebäuden.
Der Architekt und Stadtplaner Jan Gehl aus Kopenhagen will einen Ausweg aus diesem unnatürlichen Labyrinth gefunden haben. The Human Scale" (DK, 2012) zeigt die Möglichkeiten und auch Schwierigkeiten einer menschen- und umweltfreundlichen Stadtplanung. Der Film dokumentiert, wie in so verschiedenen Städten wie Kopenhagen, Melbourne, Dhaka, New York, Chongqing und Christchurch durch einfache und kleine Änderungen in der Planung das urbane Leben verändert werden kann, wenn nur der Fokus ein wenig verschoben wird.

Termine:
07. November (Dortmund), 08. November (Düsseldorf), 13. November (Münster), 14. November (Bielefeld)

La dolce Vita 

Der Boulevardjournalist Marcello, der auch Ambitionen als Romancier hegt, jagt in "Das süße Leben" (La dolce vita, I/F 1960) im sommerlichen, nächtlichen Rom Prominenten nach, stets in der Hoffnung auf eine deftige Enthüllungsstory. In seinem Schlepptau: Paparazzo, der durch den Film zum Synonym des aufdringlichen Pressefotografen wurde. Immer wieder Schauplatz ist die Via Veneto mit ihren exklusiven Nachtclubs und Cafés, in denen das nächtliche Leben pulsiert. Andere Szenarien: Piazza del Popolo, Via Appia Antiqua, der Trevi-Brunnen, die Caracalla-Thermen, der Strand von Fregene.

Termine:
14. November (Dortmund), 15. November (Düsseldorf), 20. November (Münster), 28. November (Bielefeld)

Urbanized

In seinem Film "Urbanized" (USA 2011) wirft Gary Hustwit einen Blick auf das Design von Städten und dessen Einfluss auf unser Leben. Fast die Hälfte der Weltbevölkerung lebt derzeit in Großstädten, Tendenz steigend. Während einige Städte extensiv wachsen, veröden andere. Hustwit stellt internationale Entwicklungen und Projekte vor (unter anderem den Umbau der New Yorker Highline und Stuttgart 21) und begibt sich in Städte wie Bogota, Santiago de Chile, New York, Rio de Janeiro, Peking, Kopenhagen und Detroit, um Einblicke in das facettenreiche Feld der Stadtplanung zu gewähren. Oscar Niemeyer, Rem Kohlhaas oder Sir Norman Foster kommen ebenso zu Wort wie viele lokale Architekten.

Termine:
21. November (Dortmund), 22. November (Düsseldorf), 27. November (Münster), 05. Dezember (Bielefeld)

Jour de fête

In "Schützenfest" (Jour de fête, F 1949) feiert Jacques Tati, der den Briefträger François spielt, die französische dörfliche Gemeinschaft – mit kritischer Sympathie, mit Leidenschaft, Liebe, aber ohne in idyllisches Fahrwasser zu geraten. Schon hier zeigt sich Tatis Distanz zur Stadt, zu modernen Technologien, zu festgefügten Ordnungen, zu vermeintlich planbaren Abläufen. 

Termine:
28. November (Dortmund), 29. November (Düsseldorf), 04. Dezember (Münster), 12. Dezember (Bielefeld)

Alle Termine, Spielzeiten und Kinos finden Sie auch übersichtlich in unserem Veranstaltungskalender

Flyer zum Download

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