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Podiumsdiskussion am 7. Februar „Neue Qualitäten im geförderten Wohnungsbau“

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    Über das Thema "Mangel an Bauland" diskutierten (v. l.) Dr. Ursula Kleefisch-Jobst, Generalkuratorin des M:AI NRW, Ludger Kloidt, Geschäftsführer der NRW.URBAN, Alexander Rychter, Direktor des Verbands der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland-Westfalen, Dietrich Suhlrie, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK, Sigrid Koeppinghoff, Leiterin der Abteilung Wohnungsbau, Wohnungs- und Siedlungsentwicklung des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW, Moderator Tobias Häusler. Foto: © Claudia Dreyße

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    Stellten die Ausstellung den Medien vor (v. l.): Dr. Jan Heinisch (Staatssekretär MHKBG), Alexander Rychter (VdW RW), Dr. Ursula Kleefisch-Jobst (M:AI), Melanie Kloth (NRW.Bank) und Markus Lehrmann (AKNW) - Foto: M:AI NRW

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    Impression von der Ausstellung "Alle wollen wohnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar" in Essen, Halle 5 des UNESCO-Welterbes Zollverein - Foto: © Claudia Dreyße

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    Das Sonder-Modul der AKNW zur Ausstellung thematisiert die Entwicklung der europäischen Stadt und formuliert 20 Thesen und politische Positionen zum Umgang mit städtebaulichen Fragen – Foto: M:AI NRW

Auf dem Gelände des UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen ist ab bis zum 4. März die Ausstellung „Alle wollen wohnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar“ des Museums für Architektur und Ingenieurkunst NRW (M:AI) zu sehen. „Zurzeit entstehen aller Orten viele neue Wohnungsbauten. Dieser Aufbruch ist mit einer großen Verantwortung verbunden“, erklärte Dr. Ursula Kleefisch-Jobst, Geschäftsführende Kuratorin des M:AI, zur Eröffnung am 31. Januar. „Wie und wo wir heute bauen, müssen wir dauerhafte Lösungen für die Zukunft anbieten, denn Gebäude sind keine Kleidungsstücke, die nur dem Trend einer Saison unterliegen.“ Für die Architektenkammer NRW ist die Frage des Wohnens eng mit der Entwicklung der europäischen Stadt verknüpft. „Wir brauchen wieder mehr Wohnen in den Stadtkernen“, betonte Markus Lehrmann, Hauptgeschäftsführer der Architektenkammer NRW, anlässlich der Vorstellung der Ausstellung auf Zollverein. Die AKNW ergänzt die Ausstellung des M:AI deshalb mit einem eigenen Modul zum Thema „Stadt wollen“ und präsentiert 20 Thesen und Appelle zur Entwicklung der Stadt.

In der Halle 5 auf Schacht 12 des Weltkulturerbes Zollverein betreten die Besucher fünf begehbare, aus der Form gedrehte „Häuser“. Darin zeigt das Museum für Architektur und Ingenieurkunst die zentralen Themenfelder, die das Wohnen in unserem Land bestimmen: der gesellschaftliche Wandel, neue Wohnkonzepte, die Aufgaben der am Wohnungsbau beteiligten Akteure sowie die Entwicklung von Wohngebieten und Großsiedlungen. Hinzu kommen gelungene, aktuelle Beispiele für bezahlbaren Wohnungsbau. Die Architektenkammer NRW stellt in einem Sondermodul die 20 Thesen ihres Aufrufs „Stadt wollen. Aufruf zu Urbanität und Dichte“ vor, die zum Nachdenken über das Bild und Wesen der Stadt von morgen anregen soll.

Wohnen für alle ist nicht nur eine Frage der Kosten, vielmehr müssen Räume entstehen, in denen Menschen ihre Lebensentwürfe verwirklichen können. Das M:AI wirft mit „Alle wollen wohnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar“ einen umfangreichen Blick auf die Facetten des Wohnens - vor dem Hintergrund der Debatte um bezahlbaren Wohnraum. Wohnen wollen alle Menschen. Doch nach Jahren eines ausgeglichenen Wohnungsmarktes fehlen wieder „bezahlbare“ Wohnungen für einen großen Teil unserer Gesellschaft.

Die Ausstellung: „Alle wollen wohnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar“
Ort: UNESCO-Welterbe Zollverein, Essen; Schacht 12, Halle 5
Laufzeit: 1. Februar bis 4. März 2018
Öffnungszeiten: Mo – So, 10 – 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.


Kuratoren:
Ursula Kleefisch-Jobst, Peter Köddermann, Karen Jung, M:AI. Ausstellungsarchitektur: n/ t/ k/ nowakteufelknyrim GmbH. Spielorte bisher: Köln, Clouth-Gelände (2016); Düsseldorf, Landtag NRW (2017)

Begleitveranstaltung: „Neue Qualitäten im geförderten Wohnungsbau“
Mittwoch, 7. Februar 2018, 18.30 Uhr

Ein Diskussionsabend mit: Ernst Uhing (Präsident der Architektenkammer NRW), Kay Noell (Referatsleiter Experimenteller Wohnungsbau/ Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW), Xander Vermeulen Windsant (XVW Architectuur, Preisträger des „Mies van der Rohe Award 2017“) und Ursula Kleefisch-Jobst (Generalkuratorin des M:AI). > Anmeldung: info@mai.nrw.de

Katalog zur Ausstellung:
Im Jovis Verlag ist 2017 die umfangreiche begleitende Publikation „Alle wollen wohnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar“ erschienen. Sie (ISBN 978-3-86859-474-4) ist im Rahmen der Ausstellung erhältlich für den Sonderpreis von 29 Euro über das M:AI (info@mai.nrw.de) oder direkt in der Ausstellung.

Gefördert durch die Projektpartner:

Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, NRW.BANK, Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen

Weitere Informationen zur Ausstellung "Alle wollen wohnen"

Medienberichte zur Ausstellungseröffnung:

WDR 3 Mosaik

Deutschlandfunk

Westfälischer Anzeiger

Autor: Christof Rose