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Architektur "inklusiv gestalten" - Konferenz am 16. März

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    Veranstaltungsort und überzeugendes Beispiel für inklusive Gestaltung: Das Duisburger Projekt „Der Kleine Prinz“ will mit seinem barrierefreien Café-Restaurant und Konferenz- und Beratungszentrum ein Modell für die gesellschaftliche Integration von Menschen mit Behinderungen etablieren. Beispielhaft haben die Kooperationspartner Stadt Duisburg und Duisburger Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) sowohl räumliche als auch funktionale Anforderungen an die Barrierefreiheit von Gastronomie-, Beratungs- und Veranstaltungsangeboten umgesetzt. - Foto: Andreas Probst, Duisburg

Wie können wir unsere gebaute Umwelt besser „inklusiv gestalten“? - Mit dieser Frage beschäftigen sich die deutschen Architektenkammern in Zusammenarbeit mit der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Verena Bentele, in vier regionalen Veranstaltungen. Die Architektenkammer NRW und die Bundesarchitektenkammer laden interessierte Mitglieder und Gäste am 16. März 2017 nach Duisburg ein zur 3. Regionalkonferenz „Inklusiv gestalten – Ideen und gute Beispiele aus Architektur und Stadtplanung“.

Mit Impulsvorträgen, Best-Practice-Beispielen sowie einem Podiumsgespräch soll aufgezeigt werden, wie die inklusive Gestaltung von Wohnung und Stadtraum einen Beitrag zur grundsätzlich eigenständigen Lebensführung von Menschen mit Behinderungen und älteren Menschen leisten kann. Die Beiträge aus den Bereichen Wohnen, Quartier und Freiraum sollen das Bewusstsein für das Thema Barrierefreiheit, insbesondere für die Realisierung einer möglichst „barrierearmen“ baulichen Umwelt stärken.

Ziel ist es auch, allen Planungsbeteiligten ein Gefühl für die Bedürfnisse von Menschen mit Einschränkungen zu vermitteln und innovative, interdisziplinäre Planungsansätze aufzuzeigen, die eine zukunftsfähige Gesellschaft bedingen. Es sprechen u. a. der Trendforscher Dr. Gereon Uerz (Arup Foresight, Berlin), die Architekten Norbert Post, Frank Riedel und Dirk Michalski sowie Landschaftsarchitekt Alexander Nix.

Der Veranstaltungsort gilt als überzeugendes Beispiel für inklusive Gestaltung

Das Duisburger Projekt „Der Kleine Prinz“ will mit seinem barrierefreien Café-Restaurant und Konferenz- und Beratungszentrum ein Modell für die gesellschaftliche Integration von Menschen mit Behinderungen etablieren. Beispielhaft haben die Kooperationspartner Stadt Duisburg und Duisburger Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) sowohl räumliche als auch funktionale Anforderungen an die Barrierefreiheit von Gastronomie-, Beratungs- und Veranstaltungsangeboten umgesetzt.

16.03.17, 13.30 Uhr. „Inklusiv gestalten“. Der Kleine Prinz, Duisburg. Anmeldung bitte bis zum 10. März 2017 mit dem hier angehängten Formular.

Einladung und Programm (PDF)

Anmeldeformular (PDF)

Weiterführende Informationen:

Verena Bentele, Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, im Interview im Bundesteil im Deutschen Architektenblatt, Ausgabe 3/2017: Barrieren behindern alle! (PDF)

Interview mit Martin Müller (Innenarchitekt, Vizepräsident Bundesarchitektenkammer und Vorstandsmitglied AKNW) sowie Barbara Schlesinger (Architektin, Referatsleiterin BAK) im Regionalteil Mecklenburg-Vorpommern (DAB 3/2017): Inklusiv gestalten - Ideen und gute Beispiele aus Architektur und Stadtplanung (PDF)

Autor: C. Rose