Haus der Architekten
Haus der Architekten – eine Bereicherung für den Medienhafen, eine Bereicherung für die Stadt“
Joachim Erwin,
Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf
Der Bau des Hauses der Architekten an der Kaistraße dokumentiert einen weiteren Meilenstein in der erfolgreichen Neugestaltung des Medienhafens. Die Wahl des Standortes signalisiert, dass sich die Architektenschaft des Landes NRW in hohem Maße mit der städtebaulichen Entwicklung im Zuge der Neugestaltung des Düsseldorfer Rheinufers, des Regierungsviertels des Landes NRW und des Medienhafens identifiziert. Wohl kein anderes Gebiet in der Landeshauptstadt hat in den vergangenen 15 Jahren die Visitenkarte der Stadt so gründlich aufgewertet und die städtebauliche Öffentlichkeitsarbeit der Stadt geprägt wie die Neugestaltung der Rheinuferpromenade, des Regierungsviertels und des Medienhafens. In keinem anderen Gebiet sind so vielfältige Architektur-Wettbewerbe durchgeführt worden.
Das neue Logo der Stadt hat den Rheinstrom zum zentralen Motiv. Die Lage am Rhein ist in Düsseldorf einzigartig: Der Gegensatz von Landschaftsraum und Stadtraum, die Dynamik der großen Windungen des Stroms im Wandel der wechselnden Wasserstände, die elegante Brückenfamilie, der "Sunset-Boulevard" der Rheinuferpromenade ... Kein anderes Gebiet hat so an Attraktivität gewonnen wie das Düsseldorfer Rheinufer und seine Promenaden!
Der Bebauungsplan und das Grundstück: "Zentrum der Kreativen"
Die Planung und Neugestaltung von Teilen des Düsseldorfer Hafens zum Medienhafen hat sich schrittweise in mehreren "Freistellungsphasen" vollzogen. Die Freistellungsphase I galt dem Bau des Landtags, des Fernmeldeturms und des Landesstudios des WDR. Die Standortentscheidung für den Landtag NRW im Düsseldorfer Rheinknie gab den entscheidenden Entwicklungsschub für den Ausbau des Regierungsviertels für das Land NRW, für den Bau des Rheinufertunnels und der Neuanlage der Rheinuferpromenade. Der neue Bürgerpark um den Landtagsneubau am Rhein und das neue Düsseldorfer Stadttor bilden das städtebauliche Gelenkstück für die weitere Hafenentwicklung.
Das Baugrundstück für das "Hauses der Architekten" war bereits seit der Aufstellung des Bebauungsplanes für die Freistellungsphase II (Gebiet zwischen der Hammerstraße und dem Handelshafen) von besonderer stadtgestalterischer Bedeutung. In der Begründung zum Bebauungsplan hieß es 1993:
"Der Rat der Stadt Düsseldorf hat am 08.07.1976 die Freistellung einer Teilfläche des Hafengeländes (ca. 19 ha) am Berger- und Zollhafen sowie zwischen Handelshafen und Hammerstraße in zwei Umnutzungsphasen beschlossen, um diese Bereiche einer neuen Nutzung zuzuführen. (...) Diese Neufestsetzung (Freistellungsphase II) hat das Ziel, die bereits angesiedelten Nutzungen des kulturellen, künstlerischen und gastronomischen Bereichs zu sichern, zu ergänzen und eine städtebaulich geordnete Entwicklung zu gewährleisten. Dabei sollen die für die Eigenart und Unverwechselbarkeit des Gebietes entscheidenden Merkmale erhalten bleiben und die Grundlage für eine Neuentwicklung bilden, in dem ein funktionsfähiges Zentrum der Kreativen entstehen kann, das eine Mischung von Werbung, Fernsehen, Kunst und Kommerz beherbergt. Ein weiteres Ziel des Bebauungsplans ist es, die erhaltenswerte Bausubstanz zu schützen; kontrastreiche Neubauten sollen so eingefügt werden, dass die Maßstäblichkeit bewahrt bleibt. (...) Die Eingangssituation im Norden ist von besonderer städtebaulicher Bedeutung. Im Gebiet MK 9 soll mit einem signifikanten Baukörper in Form eines Schiffsbugs ein städtebaulicher Akzent als Antwort auf den außergewöhnlichen Entwurf der Architektin Zaha Hadid gesetzt werden. (...)"
Aufgabenstellung des von der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen ausgelobten Architekturwettbewerbs war es, ein "Informations- und Kommunikationszentrum für Architektur" im Düsseldorfer Medienhafen, dem Areal für Kommunikation, Kunst und Kreativität zwischen Handelshafen und Stromstraße/Hammerstraße, zu entwickeln. Das "Haus der Architekten" soll ein offenes Haus für alle NRW-Kammermitglieder und Architekturinteressierten werden.
Als Kommunikations- und Informationszentrum für Ausstellungen, Veranstaltungen und Seminare soll das Gebäude aktiv genutzt und zu einem Trefpunkt für Architektur und Baukultur in Nordrhein-Westfalen werden.
Bei der Grundsteinlegung am 9. März 2001 war mir bereits klar: Das Gebäude der Architektenkammer wird nicht nur eine Bereicherung des modernen Architekturensembles, sondern auch eine Bereicherung der "Meile der Kreativen" insgesamt werden. Darüber hinaus ist der Signalcharakter der Standortwahl für den Sitz Landesarchitektenkammer im Dunstkreis des neuen Regierungsviertels unübersehbar.
Das Gebäude markiert heute in der Tat eine Bugspitze der Bebauung des Medienhafens: zwischen Hammerstraße und Handelshafen hat sich die Umwandlung des Hafens für die Freistellungsphase II in Rekordzeit vollendet - weit vor dem ehemals geplanten Projektstart (2010). Der Platz am neuen Zollhof wird mit dem Gebäude der Architektenkammer jetzt stadträumlich komplettiert - an der Nahtstelle zum gewachsenen Wohnquartier. Der Wandel vom traditionellen Industriehafen zum modernen "Medienhafen" ist hier bereits sichtbar vollzogen. Dieser Wandel wird in wesentlichen Aspekten positiv erfahren und im Alltagsleben an den Tischen und Bänken der (Außen-)Gastronomie in der Hammerstraße kommuniziert: Die Stadt ist auch an dieser Stelle wieder an die Wasserflächen des Rhein zurückgekehrt. Hier ist es der alte, denkmalgeschützte Handelshafen, dessen räumliche Verbindung zum Strom und zu den langgestreckten Wasserbecken des Industriehafens visuell erlebbar ist.
Leitbild: Kommunikation
Die Programmatik für das neue Haus der Architekten als Kommunikations- und Informationszentrum entspricht der Programmatik für den Ort des Düsseldorfer Medienhafens, und diese wiederum hat ihren festen Platz im Leitbild der Stadt Düsseldorf. Unter dem Stichwort "Kommunikation" hat die Stadt folgenden Anspruch formuliert:
"Düsseldorf gestaltet aktiv den Wandel zur Kommunikationsgesellschaft und wird Zentrum der Kommunikation. Kommunikation im Sinne von Mitteilung und Austausch ist ein Grundbedürfnis menschlicher Existenz und unverzichtbare Voraussetzung gesellschaftlicher Entwicklung. Die zunehmende Verbreitung der Kommunikation über Medien beinhaltet große Chancen für ein zukunftsverträgliches Wachstum. Zugleich wächst die Gefahr der Anonymität und Fremdbestimmung. Dies erfordert einen neuen gesellschafts und kulturpolitischen Ansatz: Die unmittelbare Begegnung mit anderen Menschen und das unmittelbare Kunst und Landschaftserlebnis sind zu fördern. Düsseldorf stellt sich dieser doppelten Herausforderung der Kommunikationsgesellschaft durch:
- Förderung zwischenmenschlichen und kulturellen Austauschs,
- Unterstützung einer lebendigen, sozialen Infrastruktur,
- Vernetzung von Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Kunst und Wissenschaft,
- Ansiedlung und Förderung von Unternehmen der Kommunikationsbranche,
- Förderung und Inanspruchnahme moderner Kommunikations und Informationstechnologien.
Düsseldorf ist Standort von Unternehmen der Telekommunikation, der Informationstechniken und technologien, der Werbung, der Medien, des Designs und der Mode. Düsseldorf ist Stadt der Wissenschaft, der Künste einschließlich des Films und der Fotografie, des Sports und zugleich Messe , Börsen und Bankenplatz. Daher ist Düsseldorf besonders geeignet, zum nationalen und internationalen Zentrum der Kommunikation zu werden."
Ich freue mich, dass die Architektenkammer des Landes das Thema der Kommunikation zur Zielsetzung dieses Haus gemacht hat. Wenn ein Berufsstand, der wie kein zweiter durch Kunst und Kreativität das Erscheinungsbild der Stadt zu beeinflussen vermag, dieses Thema zum Leitmotiv für das Gebäude seines Verwaltungs- und Organisationszentrums macht, ist das auch ein Zeichen dafür, wie wichtig ihm das Thema ist. Qualitätvolle Architektur und nachhaltiger Städtebau setzen Kommunikation voraus und auf der anderen Seite neue Kommunikationsprozesse in Gang.
Architektur und Kommunikation - Planungskultur und Baukultur in Düsseldorf
Von seiner Zielsetzung her ist das "Haus der Architekten" im Düsseldorfer Medienhafen konzipiert als
- ein Haus der Kommunikation für die Architektenschaft des Landes NRW,
- ein Haus der Kommunikation zwischen der kommunalen, der regionalen, der nationalen und internationalen Architektenschaft,
- aber auch als ein Haus der Kommunikation zwischen der Architektenvertretung und der Politik sowie der öffentlichen und privaten Bauherrenschaft,
- sowie ein Haus der Kommunikation über die Aufgaben, Pflichten und Möglichkeiten der Architektur und Innenarchitektur, des Städtebaus und der Grün- und Freiraumplanung.
Architektur und Kommunikation sind dem Allgemeinwohl verpflichtet und vom Anfang der Menschheitsgeschichte sehr stark miteinander verknüpft. In der Art und Weise, wie eine Stadt gebaut oder ein einzelnes Gebäude errichtet wird, offenbart sich die Haltung der Menschen, die am Werk sind. Von daher ist es für eine Stadt von unschätzbar großer Bedeutung, wenn die Kommunikation über die Planungs- und Baukultur von den Bauverantwortlichen - hier der Architektenschaft - selbst zum Thema gemacht wird.
Planungskultur hat in Düsseldorf eine gute und anerkannte Tradition. Der Deutsche Städtebaupreis 1998 ging an die Landeshauptstadt Düsseldorf. Prämiert wurde nicht nur die Schönheit oder die Funktionalität eines Bauwerks (die waren offensichtlich durch die Qualität des Entwurfes und der Ausführung gegeben), sondern die herausragende Planungs- und Baukultur, die durch das Gelingen des Werkes zum Ausdruck kam. Prämiert wurde die Neugestaltung des Düsseldorfer Rheinufers als Gemeinschaftswerk von Architekten, Stadtplanern, Landschaftsplanern, Verkehrsplanern, Umweltplanern, Brücken- und Tunnelbauingenieuren, Fachplanern und -ingenieuren, Bauherren, Ausführenden und Politikern von Land und Kommune, die über einen Zeitraum von fast 10 Jahren kooperativ zusammen gearbeitet hatten. Begleitet wurde das Projekt von einer beispielhaften Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerbeteiligung (Information und Kommunikation in Bürgerversammlungen, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen, Fachsymposien, Eröffnungs- und Einweihungsfesten etc.) in allen Projektphasen.
Impulse für den Medienhafen - Impulse für die Stadt
Die Besetzung der "Speerspitze" der städtebaulichen Figur ("Schiffsbug") der Hafen-Neuordnungsphase II mit einem Gebäude von besonderer öffentlicher Bedeutung offenbart eine besondere Identifikation der Architektenschaft mit dem Standort - sowohl in städtebaulicher Hinsicht als auch im Zusammenklang mit den Projekten: zwischen "Kai 20" und "Neuer Zollhof" am Handelshafen, sowie den Gründerzeit-Wohnhäusern der gewachsenen Stadt und dem "Grand Bateau" auf der anderen Seite.
Das "Haus der Architekten" bildet jetzt das Entree und das geistige Zentrum des Düsseldorfer "Architekturzoos" im Medienhafen. Als "open house", Treffpunkt von Baukünstlern und Projektmanagern, von Freiberuflern und Angestellten, von Fachleuten und Laien, von Politikern, Interessensvertretern, Neugierigen soll es neben seinen normalen Verwaltungsfunktionen als ein Kristallisationspunkt für fruchtbare Kommunikationsprozesse über die zeitgenössische Architektur und die Zukunftschancen der Architektur dienen: als Ort für Tagungen und Ausstellungen, als Treffpunkt für Fachexkursionen und Ausgangspunkt von städtebaulichen Rundgängen.
Das "Haus der Architektur" im Medienhafen kann so das Hauptkriterium des oben zitierten Leitbilds "Kommunikation" der Landeshauptstadt erfüllen, denn es zielt auf "die unmittelbare Begegnung mit anderen Menschen und das unmittelbare Kunst und Landschaftserlebnis".
Diese Ziele sollten in dem neuen stadträumlichen Umfeld auch erreichbar sein.
Dass in der Landeshauptstadt Düsseldorf in diesem Maße eine derart ausdrucksstarke Architektur entstehen konnte, ist im wesentlichen einem Konzept der Stadtentwicklung und Stadterneuerung am Rhein geschuldet, das die vorfindlichen landschaftsräumlichen Gegebenheiten als wesentliche stadtgestalterische Komponenten wahrnimmt, respektiert und als Leitlinien der planerischen Überlegungen würdigt: Das Konzept des "Grünen Kranzes" um die Innenstadt, sowie die Perlenkette der Parkanlagen am Rhein.
Der Ausbau des Regierungsviertels und die Hafenentwicklung sorgen für die Entwicklungsdynamik südlich der Innenstadt, während der Ausbau der Messe, des Flughafens und die planerischen Vorbereitungen im Rahmen der Bewerbung für die Ausrichtung der Olympiade 2012 die Entwicklung im Norden wesentlich bestimmen.
Der Medienhafen bildet den südlichen Abschluss eines zusammenhängenden Erlebnisbereichs an der Rheinfront, eine Perlenkette von grünen Gärten, Stadtplätzen und Promenaden am Wasser: von der "Arena" im Norden angefangen, über Messe, Nordpark, Rheinpromenade/Rheinpark, Rheinterrassen, Hofgarten, über die Rheinuferpromenade mit Burgplatz, Altem Hafen, das Varietétheater "Apollo" und den Landtag mit Bürgerpark Bilk und Düsseldorfer Stadttor, bis hin zum Neuen Zollhof und zum Platz der Medien an der Kaistraße, und bald auch mit einem Brückenschlag über den Handelshafen bis zur Spitze der Speditionsstraße und zum Hafenbecken A. Die neu gestaltete Rheinuferpromenade dient im wesentlichen der Erholung, dem Natur- und dem Kulturerlebnis. Ihre elegante zurückhaltende Gestaltung eröffnet Räume für vielfältige Aktivitäten und belebt so das Düsseldorfer Kreativpotential.
Die Uferpromenaden und die Wasserflächen bilden das gestalterische Rückgrat sowohl für die Architektur der gewachsenen Stadt (Altstadt) als auch für die zeitgenössischen Architekturen des Medienhafens. Hier kommunizieren renovierte Denkmäler und erneuerter Altbestand mit sehr unterschiedlichen neuen, teilweise avantgardistischen Architekturentwürfen von regionalen, nationalen und internationalen Architekten. Hier arbeitet die Computerspezialistin, der Haar-Stilist und der Nagelkünstler, der Architekt und die Werbetexterin.
Die positiven Impulse für die Stadt sehe ich in erster Linie in den dynamischen wirtschaftlichen Auswirkungen des Projekts Hafenentwicklung. Über eine Milliarde Euros werden im Medienhafen investiert, und Flächen für rund 5000 Arbeitsplätze neu geschaffen. Positiv ist auch die hohe Attraktivität des neugestalteten Hafengebiets, insbesondere das große Interesse der Architekten und Planer - sowohl regional als auch national und international.
Das "Haus der Architekten" trägt sich dazu bei, dass das auch Projekt "Medienhafen" vor Ort qualifiziert ausgewertet und kommuniziert wird. Neben vielfältigen Anstößen für die Diskussion (z.B. um die Themen Stadtentwicklung und Stadterneuerung, über zukünftige Qualifikationsanforderungen an die Architektur und den Architekten) wird sicherlich auch über die weiteren Entwicklungsmöglichkeiten des Standortes im räumlichen Zusammenhang zur Innenstadt (Nähe zu Landtag, Kö und Altstadt) auf der einen Seite und in großräumlichem Zusammenhang zur Stadt Neuss (Kooperation der Stadtwerke, der Hafenbetriebe und die regionalpolitische Kooperation) zu sprechen sein.
Bedingungen für erfolgreiche Architektur und Stadtplanung
Vor 100 Jahren (im Jahr 1902) wurde die neue Rheinuferpromenade mit folgenden Worten eingeweiht:
"Richtige Erkenntnis und Würdigung der Bedeutung des Rheinstroms für Handel und Industrie schuf vor wenigen Jahren den städtischen Hafen (...) und eine Uferstraße (...) Und wenn heute der Bürger stolzen Blickes des veränderten Rheinbildes sich freut, dann möge er gerne und dankbar anerkennen, was eine weitblickende Gemeindevertretung und Verwaltung schuf und mit uns seine Wünsche dahin vereinen, dass unter Gottes gnädigem Schutz der Bau der Stadt zu Nutz und Zier, den Mitwirkenden zur Ehr, Jahrhunderte überdauern und alle Wünsche erfüllen möge (...)" Zwischen diesen Worten und der Gegenwart liegen ein ganzes Jahrhundert und das Wirken von Planern, Architekten, Gemeindevertretern und Verwaltungen - und die Erfahrung von zwei zerstörerischen Weltkriegen und der Wiederaufbau. Im städtebaulichen Erscheinungsbild ist Düsseldorf (seit nunmehr 56 Jahren Landeshauptstadt von NRW, des bevölkerungsreichsten Bundeslandes Deutschlands) inzwischen in seine neue Rolle hineingewachsen.
Düsseldorf hat heute eine beachtliche Ausstrahlung, an der besonders der Berufsstand der Architekten und Planer einen beträchtlichen Anteil hat. Sie gestalten ja die Gebäude, Straßen und Plätze, in der Absicht, die Stadt als lebenswerte Heimat für die Menschen von morgen zu bauen. Das erfordert sowohl einen hohen fachlichen Einsatz, Können und Kreativität, als auch ständige Reflexion, Kommunikation und klare Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit.
Dank
Mit dem "Haus der Architekten" wird auch ein Schlussstein gesetzt und die Freistellungsphase II im Eingangsbereich zum Medienhafen baulich zum Abschluss gebracht. Der Medienhafen ist ohne Zweifel ein "Leuchtturmprojekt" für die Landeshauptstadt Düsseldorf. Diesem "Leuchtturm" wird jetzt ein "Licht" in Form des Kommunikations- und Informationszentrums der Architektenkammer aufgesetzt.
Die geglückte Symbiose aus Lagegunst, Architektur und Nutzung verdeutlicht nicht nur die dynamische wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt, sondern hat auch national und international die Aufmerksamkeit der Fachwelt auf sich gezogen.
Mein Dank gilt der Architektenschaft, die die Herausforderung des Standorts und der Bauaufgabe angenommen und in hervorragender und kreativer Weise umgesetzt hat. Ich beziehe das nicht nur auf das "Haus der Architekten", sondern darüber hinaus auf die architektonische und städtebauliche Neuordnung des Medienhafens im Zusammenhang mit der Planung und Realisierung des Regierungsviertels und der Düsseldorfer Rheinfront insgesamt.
Mein Dank bezieht sich nicht zuletzt auch auf die gute Zusammenarbeit zwischen den freien Planungsbüros und den kommunalen Planern und Architekten, die über viele Jahre hinweg vorbildlich war.
Architektenkammer Nordrhein-Westfalen | Zollhof 1 | 40221 Düsseldorf | Telefon: (02 11) 49 67-0 | Telefax: (02 11) 49 67-99 | Internet: www.aknw.de | E-Mail: info@aknw.de

