
Die Stadt Oberhausen positioniert sich gezielt mit qualitätvoller Architektur: Bereits zum dritten Mal wurden am 30. Oktober drei Bauwerke mit der Auszeichnung „Baukultur Oberhausen“ gewürdigt, die stadtbildprägende Wirkung entfalten und sich durch dauerhafte Qualität bewährt haben. Nach Einschätzung des Gestaltungsbeirates der Stadt spiegeln die Werke „die hohe Qualität und Vielfalt der Baukultur in Oberhausen“ wider und können als Vorbild für kommende Bauprojekte dienen.
„Sie alle wissen, wie wichtig gute Bauten für eine zukunftsfähige Gestaltung unserer Stadt sind, wie grundlegend sie für eine lebendige und lebenswerte Heimat sind“, sagte Oberhausens scheidender Oberbürgermeister Daniel Schranz anlässlich der Verleihung der Auszeichnungen an das Publikum gerichtet.
Gewürdigt wurden drei Bauwerke von besonders hoher Qualität – und das Engagement der Personen, die Baukultur schaffen und bewahren:
Im Auftrag der Stadtwerke Oberhausen (STOAG) wurde die Haltestelle Neue Mitte Oberhausen 1996 nach dem Entwurf des Architekten Prof. Christoph Parade und der konstruktiven Tragwerksplanung von Prof. Ralf Wörzberger fertiggestellt. In seiner Laudatio würdigte Prof. Dr. Wolfgang Sonne von der TU Dortmund das einzigartige Bauwerk als architektonisches Symbol im öffentlichen Raum, das die industrielle Vergangenheit der Stadt reflektiere und zugleich den Aufbruch in eine neue Zeit verkörpere.
Ausgezeichnet wurden zudem das Wohn- und Geschäftshaus SPOT an der Elsa-Brändström-Straße (Architekt Firous Samandari) und die Klosterkirche Unsere Liebe Frau (Architekt Gottfried Böhm, 1957).
Die Auszeichnung für Baukultur verleiht die Stadt Oberhausen seit 2023. Sie steht für hervorragende Baukultur und besondere baukulturelle Leistungen. Gewürdigt werden Bauten, Bauwerke, Lebenswerke, Organisationen und Personen, die einen besonderen Beitrag zur Baukultur in Oberhausen oder aus Oberhausen heraus geleistet haben.

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