BDA Essen beleuchtet "Office to Housing"

Wohnraum ist knapp. Um dem zu begegnen, wird vielerorts auf Umnutzung von Bestandsgebäuden gesetzt. Wie aber können speziell ehemalige Büroräume für das Wohnen umgenutzt werden? - Dieser Frage geht der BDA in Essen nach und stellt am Dienstag, 13. Januar, eine Studie des BDA Bayern vor, die dieser Thematik auf den Grund gegangen ist.

07. Januar 2026

“O2H - Office to Housing” ist der Titel dieser Arbeit, mit der eine Handreichung zur Transformation ungenutzter Büroflächen in bezahlbaren Wohnraum entstanden ist. Zielgruppe sind Bauherrinnen und Bauherren, Bürgermeister, Verwaltungen, die Immobilienbranche, Planende und die Politik. Die Autoren, eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Architekt Prof. Dr. Rudolf Hierl (Hierl Architekten, München), verbinden mit der Studie das Ziel, Hürden zu überwinden, die einer Umwandlung leerstehender Büros in bezahlbaren Wohnraum im Wege stehen. 

Die Vorstellung in Essen (Beginn des Themenabends: 19 Uhr) erfolgt durch Prof. Hierl und Cornelius Mager (Leiter der Lokalbaukommission München a. D.) sowie Architekt Christian Kohl (BDA Essen). Erwartet werden darf ein Überblick über für eine Umnutzung geeignete Bürotypologien, über Finanzierungs- und Fördermodelle, über Möglichkeiten zur statischen, konstruktiven und energetischen Ertüchtigung sowie über die Auslegungsmöglichkeiten von bestehendem Planungs- und Bauordnungsrecht.

“Mit der Studie leistet der BDA Bayern einen Beitrag für die gesellschaftlich relevanten Aufgaben des Bestandsumbaus und des Wohnens”, so der BDA Essen.

“Office to Housing”/Reihe zu Architektur und Baukultur, BDA Essen am 13. Januar, 19 Uhr, Forum Kunst und Architektur, Kopstadtplatz 12, Essen.

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