Glückliche Gewinner der Creative Challenges 2022: Die Arbeiten aller sechs Teams wurden von der Jury gelobt. In zwei Aufgaben konnten sich jeweils ein Vorschlag durchsetzen; beim Thema „Stadtentwicklung Bochumer Straße“ wurden zwei erste Preise vergeben. Als Preisgeld waren jeweils 5000 Euro ausgelobt. Zudem versprachen die auslobenden Partner, die präsentierten Ideen weiter zu verfolgen.

"Creative.Challenges“ in Arbeitswelt, lokaler Produktion und Stadtentwicklung

Drei Städte, drei Themen, sechs Teams – die CREATIVE.Challenges bieten den Kreativen in NRW ein Forum. Die Ergebnisse wurden am 21. Juli im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Düsseldorf vorgestellt und die besten Ideen mit 5.000 Euro ausgezeichnet.

02. August 2022
Mona Neubaur, die neue Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Foto: Bozica Babic

„Die große Stärke der Kreativwirtschaft liegt darin, im Team zu arbeiten, Stärken zu bündeln, Out-of-the-box zu denken und gemeinsam kreative Lösungen für komplexe Aufgaben zu entwickeln.“ Mona Neubaur, die neue Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, hatte die Teilnehmenden der „Creative Challenges“ der Landesagentur „Creative.NRW“ am 21. Juli rasch auf ihrer Seite.

In ihrem Grußwort zum Event „Pitch & Preisverleihung“ im „Malkasten“ Düsseldorf betonte die stellvertretende Ministerpräsidentin, dass auch sie selbst sich vorgenommen habe, die Grundsätze des agilen und interdisziplinären Arbeitens innerhalb der neuen Schwarz-Grünen Landesregierung zu beherzigen.
Zu den „Creative Challenges“ waren junge Kreative aus nordrhein-westfälischen Initiativen und Vereinen eingeladen worden, um in sechs gemischten Teams Lösungen zu drei gestellten Aufgaben zu entwickeln. Je zwei Teams befassten sich dabei mit folgenden Aufgaben:

  • für das Unternehmen „3M“ in Neuss sollten neue Formen der Zusammenarbeit in hybriden Arbeitswelten entwickelt werden;
  • für die Initiative „Die Urbanisten“ galt es, Formen der nachhaltigen, urbanen Produktion in einem Gebäude in Dortmund zu finden;
  • die Stadt Gelsenkirchen suchte kreative Nutzungen für zwei leerstehende Gebäude im Stadtentwicklungsgebiet „Bochumer Straße“.

Wie Claudia Jericho, Leiterin der auslobenden Landesagentur „Creative.NRW“, erläuterte, hatten sich die beteiligten Gruppen und Initiativen jeweils aus dem kreativen Netzwerk heraus beworben und waren zu gemischten Teams zusammengesetzt worden. Diese hatten dann jeweils einen Tag lang Zeit, vor Ort beim dem Challenge-Geber eine Lösung der gestellten Aufgabe zu entwickeln. „Wir wollen beweisen, dass unsere Kreativwirtschaft mit ihren Cross-Innovationen zur Lösung aktueller Probleme wertvolle Beiträge leisten kann“, unterstrich Claudia Jericho.
Die Jurys wurden im Verlauf des "Creative Challenges"-Abends im Düsseldorfer Malkasten ebenfalls für jede Aufgabe neu und interdisziplinär gebildet. Im Bereich "Stadtplanung" wirkte Innenarchitekt Martin Müller, Vorstandsmitglied der Architektenkammer NRW und Vizepräsident der Bundesarchitektenkammer, bei der Bewertung der beiden vorgestellten Lösungskonzepte zur Leerstandsbekämpfung an der Bochumer Straße in Gelsenkirchen mit.
Hier entschied die Jury, den auslobten Preis von 5000 Euro zu teilen: Sowohl der Vorschlag, das ehemalige Hotel mit der Hausnummer 99 zu einem „Multifunktionalen Zukunftsort“ weiterzuentwickeln, konnte überzeugen; als auch der Ansatz, ein leerstehendes Bauwerk aus den 1960er Jahren zu einem lokalen Lebensmittelproduktions- und Verkaufsort auszubauen - unter dem originellen Titel „Lebensmittelpunkt“. Mehr zu den Teams, Aufgabenstellungen, Jurys und Lösungen unter www.creative.nrw.de/creativechallenges.                                 

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