Erster Preis: Projektarbeit „ritrova.riesi“ von Chiara Erhardt und Luca Steinert (RWTH Aachen) – Grafik: Autorinnen

Euregionaler-Architekturpreis an RWTH-Studierende

Der Euregionale Architekturpreis wird jährlich für die besten Abschlussarbeiten von Studierenden der Architekturfakultäten in der „Euregio“ vergeben. Beteiligt sind Hochschulen in Deutschland (Aachen), Belgien und den Niederlanden. Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen ist ständiger Kooperationspartner des Auszeichnungsverfahrens.

20. Dezember 2021Autor*in: Christof Rose

Den ersten Platz bei der Vergabe des 31. Euregionalen Architekturpreises konnten Chiara Erhardt und Luca Steinert von der RWTH Aachen erringen. Die Jury zeichnete ihr Projekt „ritrova.riesi“ mit dem Hauptpreis (2500 Euro) aus. Die Stadt Riesi in Sizilien war in den letzten Jahren in besonderer Weise von Emigration betroffen. Erhardt und Steinert untersuchten in ihrer Arbeit, wie die Stadtarchitektur zu einer Verbesserung der Situation beitragen könnte.

Der zweite Preis (1250 €) ging an Pauline Borremans (UHasselt) für ihr Projekt „Flanderns Wasserbatterie aufladen“. Die Autorin entwickelte Vorschläge für ein Forschungs- und Besucherzentrum im Rahmen eines Pilotprojekts in De Wijers, um Lösungen für die austrocknenden Landschaften Flanderns zu finden. Die Jury würdigte das Bewusstsein für Nachhaltigkeits- und Klimafragen und zeigte sich beeindruckt, dass dieses Projekt bereits lokale Akteure wie Landwirte und Ökologen in einen Dialog gebracht hat.

Simone von Grotthuss (RWTH Aachen) erhielt für ihr Projekt „Sternwarte und Herberge“ den dritten Preis (500 Euro). Vor allem die poetische Erzählung und Einfachheit des Projekts überzeugten die Jury. Das Projekt lädt uns ein, über unsere Welt und das Universum nachzudenken und dabei die Sterne von einer Sternwarte mitten im Nationalpark Eifel aus zu betrachten.

Der Euregionale Architekturpreis wird jährlich für die besten Abschlussarbeiten von Studierenden der Architekturfakultäten in der „Euregio“ vergeben. Beteiligt sind Hochschulen in Deutschland (Aachen), Belgien und den Niederlanden. Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen ist ständiger Kooperationspartner des Auszeichnungsverfahrens.

Weitere Informationen zu den 30 Nominierungen und den besten Abschlussarbeiten des Jahres 2021 (mit Juryurteilen, Videopräsentationen und Projektanalysen) finden Sie unter schunck.nl/nl/31eap

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