Landeswettbewerb „Zukunft Stadtraum“

Wie soll der öffentliche Stadtraum in Zukunft aussehen? Zu dieser Fragestellung hat das nordrhein-westfälische Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung im Frühjahr den „Landeswettbewerb Zukunft Stadtraum“ ausgelobt, zu dem bis zum 13. April Beiträge für die erste Wettbewerbsstufe eingereicht werden können.

04. Februar 2021Autor: PM/Rose

Die Ansprüche an den öffentlichen Stadt- und Straßenraum nehmen zu, so das MHKBG in seiner Auslobung. Da seien Mobilität und Transport einerseits und Begegnung, Aufenthalt und soziale Interaktion andererseits –und das bei begrenzten Flächen. Daraus erwüchsen eine ganze Reihe von Fragen für die Stadtgestaltung der Zukunft: Wie werden klimaangepasste Begrünung, Versickerung und Wasserspeicherung im Straßenraum konzipiert? Wie erreichen wir die Gleichberechtigung aller Nutzerinnen und Nutzer? Wie gelingt es uns, die Straßen in den Städten und Gemeinden sicherer, natürlicher und attraktiver zu gestalten?

Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen, aber auch bürgerschaftliche Initiativen und Projektentwickler (und deren Entwurfsverfasser*innen) sind dazu aufgerufen, kreative Vorschläge und innovative Lösungen für die Zukunft des Stadt- und Straßenraums einzureichen.

„Mit unserem Wettbewerb wollen wir herausragende Ideen auszeichnen und die besten umsetzen“, erläutert NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach. In der ersten Stufe sollen die innovativsten Vorschläge eine Anerkennung in Form eines Preisgeldes erhalten. Die hier ausgezeichneten kommunalen Bewerbungen können sich dann in einer zweiten Stufe weiter qualifizieren. Hier soll aus der Idee ein realisierbares Projekt werden: Bis zu zehn kommunale Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Stufe zwei bekommen für die Umsetzung Mittel aus der Städtebauförderung oder der Dorferneuerung. „Es geht uns also darum, die Vorstellungen von der Zukunft unserer Land- und Stadträume tatsächlich zu verwirklichen“, so Ministerin Scharrenbach.

Partner unseres Wettbewerbs sind der Städtetag und der Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen. Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen ist mit ihrem Vorstandsmitglied Prof. Rolf-Egon Westerheide in der Jury des Wettbewerbs vertreten.

In der Stufe I des Landeswettbewerbs werden innovative Ideen in den drei Kategorien Umbau im Bestand, Neubau sowie temporäre und bewusstseinsbildende Maßnahmen gesucht. Abgabefrist: 13. April 2021.

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