Neue Wachhaus-Installation auf der Raketenstation Hombroich

Die Stiftung Insel Hombroich zeigt noch bis zum 30. August die Ausstellung „Im Keller ist es so hoch wie tief auf dem Dach” von Frieda Hünsch auf der Raketenstation Hombroich.

09. Juli 2026von PM Stiftung Museumsinsel Hombroich
Foto: Frieda Huensch, Joke Rosenberger

Die Installation „Im Keller ist es so hoch wie tief auf dem Dach" besteht aus zwei Spiegeln, die auf dem Boden und unter der Decke angebracht und durch eine Leiter dazwischen sowohl konstruktiv als auch optisch miteinander verbunden sind. Es wird ein unsichtbarer Raum angedeutet, der sich dem direkten Zugang entzieht. Die Leiter fungiert dabei als Verbindungselement zwischen sichtbarer Realität und spekulativer Tiefe. Die Betrachtenden begegnen der Arbeit wie einem Modell: Der Raum dehnt sich scheinbar unendlich in die Tiefe und die Höhe aus. Die Grenzen werden in einen imaginären nicht erreichbaren Zwischenraum transformiert. Das Wachhaus ist leer. 

Frieda Hünsch studierte Architektur in Münster und Krakau. Seit 2024 ist sie in der Klasse Baukunst an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof.in Inge Vinck und Prof. Thomas Kröger und seit 2026 Gast in der Klasse Bühnenbild von Prof.in Lena Newton. 

Die Wachhaus-Ausstellungsreihe ist eine Kooperation mit der Kunstakademie Düsseldorf, in deren Rahmen Studierende im zweimonatigen Rhythmus jeweils eine neue Installation im Wachhaus realisieren. Nach einem Zyklus von sechs Präsentationen wird ein Beitrag im Folgejahr mit dem Wachhaus-Preis ausgezeichnet.

Laufzeit der Ausstellung: 4. Juli – 30. August 2026, Montag–Sonntag, 10–18 Uhr

Teilen via