Verlässliche Rahmenbedingungen, eine starke Baukultur und der direkte Austausch zwischen Politik und Planenden sind zentrale Voraussetzungen für zukunftsfähiges Bauen in Nordrhein-Westfalen. Darum ging es im Gespräch von AKNW-Präsidentin Katja Domschky mit Nordrhein-Westfalens Bauministerin Ina Scharrenbach und Staatssekretär Daniel Sieveke.
Im Fokus des Austausches am 16. Juli stand die am Vortag vom Landtag beschlossene Novelle der Landesbauordnung. Die AKNW begrüßte, dass zahlreiche Hinweise aus der Planungspraxis aufgegriffen und in den Beratungen konkret nachgeschärft wurden. Entscheidend werde nun sein, die Umsetzung eng zu begleiten und Erfahrungen aus der Praxis konsequent in den Vollzug einzubringen, betonte Kammerpräsidentin Domschky.
Auch die Zukunft der Baukultur in Nordrhein-Westfalen war Thema. Dabei ging es u.a. darum, gute Architektur, guten Städtebau und nachhaltige Entwicklung noch sichtbarer zu machen. Dazu wollen die Partner AKNW und MHKBD NRW die bestehenden Auszeichnungsverfahren gemeinsam weiterentwickeln, Einig war man sich: Baukultur ist kein Zusatz, sondern Grundlage lebenswerter Städte und Gemeinden.
Der Austausch unterstrich die enge Zusammenarbeit zwischen Landesregierung und Architektenschaft. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Anliegen, Planungs- und Genehmigungsverfahren weiter zu vereinfachen, Innovationen zu ermöglichen und den Umbau des Gebäudebestands als zentrale Zukunftsaufgabe voranzubringen.
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