Ausstellung: Harald Deilmann – Lebendige Architektur

Aus Anlass des 100. Geburtstags von Harald Deilmann widmen ihm das Baukunstarchiv NRW und das Museum der Baukultur Nordrhein-Westfalen mit Unterstützung der LWL-Kulturstiftung, der Andreas Deilmann Familienstiftung, der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen und der Technischen Universität Dortmund eine besondere Werkschau: „Harald Deilmann – Lebendige Architektur“.

Ausstellung: Harald Deilmann – Lebendige Architektur
Aug 27
bis Nov 07
  • Termin
  • ab 27. August 2021

Öffnungszeiten und weitere Informationen unter www.baukunstarchiv.nrw

Deilmann prägte mit seinen Bauwerken in nahezu allen Baugattungen die Architekturentwicklung in der jungen Bundesrepublik, insbesondere in den 1960er und 1970er Jahren. Sein Wirken als Architekt und Stadtplaner, als Hochschullehrer in Stuttgart und Dortmund – dort Mitbegründer des „Dortmunder Modells“ – sowie als Preisrichter, Berater und Kunstförderer war vielfältig. Schon früh wurde die Gestalt seiner Bauten als „lebendige Architektur“ gewürdigt. Mit seinem 1955 gegründeten Büro schuf er von Münster aus Bauten in Westfalen und im Rheinland, zunehmend auch bundesweit und international. Dabei suchte er – häufig gemeinsam mit zeitgenössischen Künstlern – die Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Herausforderungen und architektonischen Strömungen seiner Zeit.

Die Grundlage für die Ausstellung bietet der umfangreiche Nachlass des Architekten im Baukunstarchiv NRW. Dieser umfasst rund 1.700 Projekte aus dem Zeitraum 1955 bis 2005.
In der Ausstellung werden die für die architektonische Haltung Deilmanns prägenden Jahre von 1955 bis zum Beginn der 1980er einen Schwerpunkt bilden. Sein Entwurfsansatz basierte stets auf der Prämisse, dass sich das Typologische und das Schöpferische eines Bauwerks bedingen: „Das Wesentliche und Typische bestimmen den objektivierbaren, allgemeinen Anteil des Gebäudes, der zum Geformten, zur Gestalt führt. Das Einmalige, Situationsbedingte und auf die Bauherren- und Architektenpersönlichkeit bezogene Subjektive bestimmen den besonderen Ausdruck des Gebäudes.“

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier und auf der Seite des Baukunstarchivs NRW.

Bild: Harald Deilmann, 2005 - Foto: Wiechmann Aiette-Shagal

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