Foto: Ingo Lammert

Architektenkongresse

Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen veranstaltet alle zwei Jahre einen Architektenkongress zu einem Themenkomplex des aktuellen baukulturellen Diskurses. Renommierte Fachleute aus unterschiedlichen Disziplinen diskutieren aktuelle Fragestellungen und Herausforderungen, vor denen die Architektenschaft heute steht. Zu den „Inselkongressen“ der Architektenkammer NRW kamen in den vergangenen Jahren jeweils rund 400 Architekten und Gäste.

Die Dokumentationen der vergangenen Kongresse stehen zum Download als PDF-Datei bereit und können kostenfrei bei der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen in gedruckter Form bestellt werden (Mail an: info@aknw.de)

Architektenkongress Rotterdam 2018

Stadt 4.0 –
Fata Morgana oder Lösung?
30. Mai bis 03. Juni 2018, Rotterdam

Das „Jahrhundert der Städte“ schreitet voran. Immer plausibler scheinen die Prognosen, dass bis zum Jahr 2050 etwa 80 Prozent der Weltbevölkerung in urbanen Agglomerationen leben werden. Auch in Deutschland verzeichnen die großen Städte weiterhin starke Wachstumstendenzen: In Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln werden ganze Stadtviertel neu errichtet. Wohin entwickelt sich die europäische Stadt? Wird sie tatsächlich immer smarter, vernetzter, intelligenter? Oder entstehen zunehmend Ballungsräume, die infrastrukturell überfordert und sozial segregiert werden? Rund 250 Architektinnen und Architekten sowie Gäste aus der Politik, Verwaltung und Verbänden diskutierten im Rahmen des Inselkongresses 2018 (30.05.-03.06.2018) der Architektenkammer NRW intensiv in Rotterdam über das Thema „Stadt 4.0 - Fata Morgana oder Lösung?“.

Architektenkongress "Stadt 4.0 –Fata Morgana oder Lösung?" - Rotterdam 2018 - Dokumentation (PDF)

Architektenkongress Usedom 2016

Megacity, Ghosttown und Suburbia:
Das Phänomen Schrumpfung und Wachstum
(4. bis 8. Mai 2016, Usedom)

Seit der Jahrtausendwende lebt mehr als die Hälfte der Menschen in Städten. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass es bis 2050 etwa 66 Prozent sein werden. Voraussichtlich wird es bis 2030 insgesamt 41 Megastädte mit mehr als 10 Millionen Einwohnern geben. Der Globus wird zur Stadt. Ist dies eine apokalyptische Vorstellung oder eine organisatorische Notwendigkeit für das menschliche Zusammenleben? Auf dem internationalen Architektenkongress „Megacity, Ghosttown und Suburbia. Das Phänomen Schrumpfung und Wachstum“, der im Mai 2016 auf der Ostseeinsel Usedom stattfand, haben sich Architektinnen und Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner gemeinsam mit zahlreichen Gästen aus anderen Disziplinen einige Tage Zeit genommen, um die Entwicklung unserer Städte und deren Wachstums- und Schrumpfungsprozesse genauer zu analysieren. Das interdisziplinäre Kongressformat trug dazu bei, den Horizont über unsere eigene fachliche Perspektive hinaus zu weiten und zu fragen, welche Erkenntnisse Politiker, Unternehmer, Philosophen, Soziologen und Künstler zur künftigen Entwicklung unserer urbanen Strukturen gewonnen haben.

Architektenkongress  - Megacity, Ghosttown und Suburbia - Usedom 2016 - Dokumentation (PDF)

Architektenkongress Venedig 2014

Zukunftsaufgabe Energieversorgung
Aus Politik wird Planung!
(28. Mai bis 1. Juni 2014, San Servolo/Venedig)

Der Bausektor in Deutschland macht 40 Prozent des Primärenergiebedarfs aus – vor diesem Hintergrund drängt sich die Frage auf, wie das Planen und Bauen auf die Erfordernisse des Klima- und Umweltschutzes reagieren muss. Wie muss also unsere künftige Energieversorgung aussehen, welche innovativen Planungskonzepte werden sich langfristig durchsetzen können? Welche kommunikativen Prozesse gilt es zu steuern, und vor allem: Welche baulichen Konsequenzen und Ziele müssen im Sinne einer nachhaltigen Energieversorgung gestaltet werden? Rund 230 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen in Italien zusammen und diskutierten im Sommer 2014 den Klimawandel und seine Folgen. Der Veranstaltungsort selbst illustrierte weiterhin das Thema des Kongresses durch die in der Lagunenstadt Venedig allgegenwärtigen Fragen der Hochwassergefahr und des Hochwasserschutzes.

Architektenkongress "Zukunftsaufgabe Energieversorgung" - Venedig 2014 - Dokumentation (PDF)
Hier können Sie die Dokumentation zum Kongress 2014 in gedruckter Form kostenfrei bestellen.

Architektenkongress Sylt 2011

Mythos Baukunst?
Zwischen kultureller Verpflichtung und Markt
(22.–26. Juni 2011, Westerland/Sylt)

Ist Baukunst eine Realität in unserer gestalteter Umwelt – oder eher ein Mythos, dem Architektinnen und Architekten anhängen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des „Architektenkongress 2011“, den die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen vom 21. bis 26. Juni 2011 auf Sylt durchführte. Rund 200 Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner diskutierten über Facetten des „Mythos Baukunst“ – unter Beteiligung von Mitgliedern des nordrhein-westfälischen Landtags, von Repräsentanten der Landesregierung und von Verbänden und Wohnungswirtschaft.

Architektenkongress „Mythos Baukunst?“ Sylt 2011 – Dokumentation (PDF)
Hier können Sie die Dokumentation zum Kongress 2011 in gedruckter Form kostenfrei bestellen.

Architektenkongress Mallorca 2009

Natur und gebaute Umwelt –
Herausforderung für Architekten und Stadtplaner
(10.–14. Juni 2009 in Palma de Mallorca)

"Vernunft für die Welt" war das Manifest überschrieben, das Architekten, Stadtplaner und Ingenieure im Frühjahr dieses Jahres veröffentlicht und in Berlin an Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee übergeben haben. In dem Papier wird eine nachhaltige Architektur und Ingenieurbaukunst als der entscheidende Schritt zu einer klimapolitischen Wende hervorgehoben. Dem Aufgabenfeld des umweltgerechten Bauens widmete sich auch der Architektenkongress, den die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen Anfang Juni in Palma de Mallorca veranstaltet hat.

Architektenkongress „Natur und gebaute Umwelt“ Mallorca 2009 – Dokumentation (PDF)
Hier können Sie die Dokumentation zum Kongress 2009 kostenfrei in gedruckter Form bestellen.

Architektenkongress Lindau 2007

Gesellschaft im Wandel
(6.-10. Juni 2007, Lindau)

Koinzidenz der Ereignisse: Die Mehrzahl der Themen des Architektenkongresses der AKNW in Lindau standen zur gleichen Zeit auch am anderen Ende Deutschlands, beim G8-Gipfel der Staats- und Regierungschefs in Heiligendamm, im Mittelpunkt der Diskussion: Globalisierung, Klimawandel, die demografische Entwicklung und die Frage, wie auf all die gesellschaftlichen Veränderungsprozesse zu reagieren sei.

Architektenkongress „Gesellschaft im Wandel“ Lindau 2007 – Dokumentation (PDF)

Architektenkongress Usedom 2005

Architektur und Stadtplanung -
Planen und Bauen für die Gesellschaft
(15.-19. Juni 2005, Usedom Heringsdorf) 

Im Zentrum des offenen Gedankenaustausches stand die Frage nach der Verantwortung der Architektinnen und Architekten in der Gesellschaft und für die Gesellschaft.  
Renommierte Architekten und Stadtplaner, Politiker und Historiker, Wirtschaftsexperten und Kulturschaffende werden in Vorträgen und Diskussionsrunden u.a. darüber debattieren, welche Bedeutung geschichtlichen Prozessen in der heutigen Architektur zukommt, inwieweit Architekturqualität als Wirtschaftsfaktor berücksichtigt werden muss und was Architektur zur Kultur unserer Gesellschaft beitragen kann.

Architektenkongress Jersey 2003

Architektur und Politik – 
Europa gestalten!
(18.-22. Juni, St. Helier, Jersey

Um das Motto "Architektur und Politik - Europa gestalten!" in seiner ganzen Bandbreite zu beleuchten, hatte die AKNW prominente Referenten verschiedener Disziplinen zusammengeholt. Angefangen vom Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Prof. Norbert Walter, über den Philosophen Prof. Peter Sloterdijk bis zu "Zeit"-Herausgeber Theo Sommer. Das facettenreiche Programm wurde kreativ und sachkundig moderiert von WDR-Journalist Ralph Erdenberger.

Architektenkongress „Architektur und Politik“ Jersey 2003 – Dokumentation (PDF)