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Soziale Stadt 2016: NRW-Projekte ausgezeichnet

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    Gleich drei der insgesamt sechs verliehenen Preise gingen ins Ruhrgebiet: an Stadtteilprojekte in Mülheim, Dorsten und Dortmund.

Herausragendes soziales Engagement in Stadtquartieren wurde am 22. Juni in Berlin mit dem „Preis Soziale Stadt“ ausgezeichnet. Gleich drei der insgesamt sechs verliehenen Preise gingen ins Ruhrgebiet: an Stadtteilprojekte in Mülheim, Dorsten und Dortmund.

In der Kategorie "Integration und inklusives Zusammenleben" wurde das Mülheimer Projekt "Flüchtlinge als Bereicherung der Nachbarschaft" ausgezeichnet. Stadt, Nachbarschaftsverein und Wohnungsbaugesellschaft arbeiten hier im Stadtteil Styrum bei der Unterbringung und Integration von Asylsuchenden zusammen und lenken so eine positive Quartiersentwicklung.

Das Projekt "Public. Private. Partnership: Ein Quartier blickt nach vorn" in Dorsten erhielt eine Auszeichnung in der Kategorie „Bürgermitwirkung, Stadtteilleben“ für die Integrationsarbeit in der Zechensiedlung Fürst Leopold im Stadtteil Hervest.

Und die "Dortmunder Kinderstuben" wurden für die vorschulische Förderung von Kindern mit Zuwanderungsgeschichte in der Nordstadt geehrt (Kategorie: Bildung, Kultur, Gesundheit).

Der parlamentarische Staatssekretär im Bundesbauministerium, Florian Pronold, würdigte die ausgezeichneten Initiativen als „herausragende Projekte, die den Gedanken der Sozialen Stadt vorbildlich umgesetzt“ hätten, und kündigte 300 Millionen Euro zusätzliche Fördermittel für die soziale Stadteilentwicklung ab 2017 an.

Der zum neunten Mal bundesweit ausgelobte Wettbewerb "Preis Soziale Stadt" ist eine Gemeinschaftsinitiative des AWO Bundesverbands, des Deutschen Städtetages, des GdW Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, des Deutschen Mieterbundes und des vhw Bundesverbands für Wohnen und Stadtentwicklung.

Weitere Informationen: www.preis-soziale-stadt.de

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