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Wettbewerb um Besucher- und Informationszentrum des Deutschen Bundestages entschieden

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    Ein erster Preis im Wettbewerb um den Neu-bau des Besucher- und Informationszentrum des Deutschen Bundestages ging an die Berliner Markus Bonauer, Michael Bölling und rw+ Architekten zusammen mit capattistaubach Landschaftsarchitekten (Rendering: Markus Bonauer, Michael Bölling, rw+ Gesellschaft von Architekten mbH mit capattistaubach Landschaftsarchitekten)

Die Entscheidung ist gefallen: Im Wettbewerb für Arbeitsgemeinschaften aus Architekten und Landschaftsarchitekten für den Neubau des Besucher- und Informationszentrum des Deutschen Bundestages (BIZ) in Berlin vergab die Jury in ihrer Sitzung Anfang November zwei erste Preise.

Ausgezeichnet werden zum einen die Züricher Markus Schietsch Architekten GmbH mit Lorenz Engster Landschaftsarchitektur & Städtebau GmbH, zum anderen die Berliner Markus Bonauer, Michael Bölling und rw+ Gesellschaft von Architekten mbH zusammen mit capattistaubach Landschaftsarchitekten. Zudem wurden fünf Anerkennungen ausgesprochen, eine davon an die Arbeitsgemeinschaft aus bob-architektur (Köln) mit dem Büro FSWLA aus Düsseldorf.

Die Siegerentwürfe sehen Neubauten südlich der Scheidemannstraße vor, die auf rund 6600 Quadratmetern Bruttogrundfläche Angebote zur Information und Kommunikation sowie Gastronomie vereinen und künftig als zentraler Eingang für die derzeit jährlich rund 2,4 Millionen Besucher des Bundestages dienen. Bei dem ersten Preis von Markus Schietsch Architekten mit Lorenz Engster Landschaftsarchitektur lobte das Preisgericht: „Mit seinem Vorplatz an der Scheidemannstraße schafft der Entwurf eine selbstverständliche großzügige Eingangssituation für die Besucher.“ Die Jury lobte den Entwurf mit seiner städtebaulichen Konzeption und klaren architektonischen Anmutung.

Der weitere erste Preis von Markus Bonauer, Michael Bölling und rw+ Architekten zusammen mit capattistaubach Landschaftsarchitekten überzeugte das Preisgericht durch die schlüssige Besucherführung im Inneren: „Mit dem Foyer an der Ostseite entwickelt sich das lebendige Zentrum des Gebäudes als geschossübergreifendes Raumkontinuum.“ 

Autor: pm/mel