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Ziegelpreis 2015: Prämierung der besten Ziegelbauten

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    Die Hauptpreisträger bei der Übergabe der Urkunden und Schecks durch Johannes Edmüller (Vorstandsvorsitzender ZZS, l.) und Ministerialdirektor Günther Hoffmann (BMUB, r.): Victor Filimonow, Sebastian Dellinger, Felix Bembé (alle Bembé Dellinger Architekten, Greifenberg) und Klaus Zeller und Kristina Weigelt (beide Architekturbüro Klaus Zeller, Köln). – Foto: Ziegel Zentrum Süd e.V.

Am 6. Februar fand die Verleihung des Deutschen Ziegelpreises im Haus der Architektur in München statt. In Kooperation mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), der Bayerischen Architektenkammer sowie weiteren Partnern schrieb das Ziegel Zentrum Süd e.V. (ZZS) bundesweit den Deutschen Ziegelpreis 2015 mit einer Preissumme von insgesamt 20.000 Euro aus.

Einer der beiden mit jeweils 7.000 Euro dotierten Hauptpreise ging an den Kölner Architekten Klaus Zeller für sein gelungenes Gruppenwohnprojekt in Köln-Sülz. In der Begründung heißt es: Klaus Zeller, Architekt aus Köln, gelang es, die Jury unter Vorsitz von Prof. Dietmar Eberle mit dem gestalterisch klaren, modellhaften Wohnprojekt der Baugruppe „Sülzer Freunde“ zu überzeugen. Diese heute sehr gefragte, städtisch verdichtete Wohnform, biete Menschen verschiedener Generationen ein äußerst lebenswertes Umfeld im Kölner Stadtteil Sülz und beweist, dass energetisch vorbildliches Bauen und Generationen übergreifendes Gemeinschaftsleben hervorragend zusammengeführt werden können. Johannes Edmüller und Günther Hoffmann überreichten dem erfolgreichen Architekten die Siegerprämie und beglück-wünschten ihn zu diesem gelungenen Planungskonzept, das den gekonnten, kreativen Umgang mit monolithischen Außenwandkon-struktionen  aus hochwärmedämmenden Ziegeln bei diesem zukunftsweisenden Wohnungsbauprojekt mit bis zu vier Geschossen in Passivhausbauweise unter Beweis stellt.

Eine Anerkennung erhielt das imposante Landesarchiv in Duisburg, das von Ortner + Ortner Architekten entworfen und umgesetzt wurde. Der Gegensatz des strengen, markanten Archivturmes zu der fast textil anmutenden Feinheit der Hüllkonstruktion wurde besonders hervorgehoben.  


Autor: cwo