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Achim Zeman: „in Bewegung“ - Ausstellung im Haus der Architekten

Wie stark lässt sich ein dreidimensionaler Raum durch die Einbringung von zweidimensionalen Elementen verändern? Diese Frage beschäftigt den Kölner Maler und Installationskünstler Achim Zeman in seinen vielfältigen Kunstprojekten, die zumeist darauf abzielen, die Raumwahrnehmung zu verändern und den Betrachter zu einer neuen, anderen und bewussteren Wahrnehmung zu verleiten.

Achim Zeman: "in Bewegung"

Mit seiner Arbeit „in Bewegung“ widmet sich Achim Zeman zum ersten Mal ausschließlich dem Boden: Das Foyer im Düsseldorfer „Haus der Architekten“ wird auf einer Fläche von 160 qm so mit selbstklebender Folie manipuliert, dass Besucherinnen und Besuchern der Geschäftsstelle der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen der Eindruck vermittelt wird, die Statik des Fußbodens sei einer konstanten Dynamik gewichen.
Tausende kreisförmige Folienelemente versetzen die Basis des Gebäudes förmlich in Schwingung. Der Betrachter erlebt den Raum völlig neu und wird sich häufig auch dabei ertappen, sich anders als gewohnt durch das Foyer zu bewegen; mal zögernd und ausweichend, mal gleitend und beschwingt.

Das vielschichtige Projekt stellt Fragen an den Raum und an den Nutzer des Raumes selbst: nach Standpunkt und Perspektive, nach Material und Form, nach Licht und Schatten; nicht zuletzt auch nach der Interpretation unserer Lebensumwelt und nach der Verlässlichkeit unserer Wahrnehmung. Das Haus der Architekten erlaubt dem Betrachter dabei, das Werk zu durchschreiten und ganz unterschiedliche Standpunkte einzunehmen - im konkreten Sinne durch Nutzung der Treppen- und Galerieebenen. Aber auch in einer übertragenden Bedeutung in der Spiegelung des Werks durch das innere Erleben.

Achim Zeman versetzt nicht nur den Raum und die Nutzerinnen und Nutzer des Hauses der Architekten „in Bewegung“; das Werk wird auch in Kopf, Bauch und Herz Bewegungen auslösen.

Vernissage am 30. Januar 2020 um 18.30 Uhr. Die Ausstellung läuft bis zum 16. April 2020.

Einladungsflyer (PDF)

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