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AIV verleiht Förderpreis an Nachwuchsplanerinnen

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    Die Preisträgerinnen des AIV-Förderpreises mit ihren Laudatoren (von links) Prof. Judith Reitz, Dekanin Fachbereich Architektur der PBSA Düsseldorf, Alina Richter, AIV-Vorstandsvorsitzender Dieter Schmoll und Linda Hündgen. Foto: Otto Schumacher, Hochschule Düsseldorf, HSD

Der Architekten- und Ingenieurverein e.V. (AIV) Düsseldorf hat zum siebten Mal seinen Förderpreis für herausragende Architekturstudierende an der Peter Behrens School of Architecture (PBSA) vergeben. Die Preisträgerinnen sind Linda Hündgen und Alina Richter.

"Raum für Alle - Plannung eines Quartierzentrums" ist der Titel der Preisträgerarbeit, mit der Linda Hündgen den 1. Preis gewann. Die Nachwuchsplanerin beschäftigte sich mit der Wiederbelebung einer klassizistiscen Häuserzeile in Krefeld und entwickelte ein Quartierzentrum für alle Generationen. "Between spaces" heißt die Arbeit von Alina Richter, die eine mobile Aussegnungshalle entwarf. Dem Entwurf liegt die Idee zugrunde, in modularer Bauweise eine mobile Trauerhalle für verschiedene Friedhöfe zu entwickeln.

Seit dem Jahr 2013 vergibt der AIV Düsseldorf einen Förderpreis an besonders talentierte Architekturstudierende an der PBSA. Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert. Die fünfköpfige Kommission aus Vorstandsmitgliedern des AIV hatte nach einem Auswahlverfahren in zwei Rundgängen aus 90 Bachelor-Abschlussarbeiten die beiden Preisträgerinnen im Bereich Architektur und Innenarchitektur gewählt. Mit dem Preis wird das Ziel verbunden, den talentierten Nachwuchs sichtbar zu machen und in die Zukunft der Baukultur und des Berufsstandes zu investieren. Zusätzlich sollen die Studierenden mit dem Förderpreis dazu motiviert werden, ihre Ausbildung durch ein zusätzliches Masterstudium oder einen Auslandsaufenthalt fortzuführen.

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