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Architektenkongress 2020: „Digitale Transformation. Planung, Prozesse, Perspektiven“

  • Das Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig

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    Der internationale Architektenkongress 2020 findet im Museum des Zweiten Weltkriegs statt, das 2017 nach einem Entwurf vom Architekturbüro Kwadrat fertiggestellt wurde. - Fotos: Julia Neuhaus/AKNW

  • Das Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig

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    Der internationale Architektenkongress 2020 findet im Museum des Zweiten Weltkriegs statt, das 2017 nach einem Entwurf vom Architekturbüro Kwadrat fertiggestellt wurde. - Fotos: Julia Neuhaus/AKNW

Das Megathema „Digitalisierung“ steht im Mittelpunkt des nächsten „Internationalen Architektenkongresses“ der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, der vom 11. bis 13. Juni in Danzig stattfinden wird. Die Tagung selbst findet im Museum des Zweiten Weltkriegs statt, das 2017 nach einem Entwurf vom Architekturbüro Kwadrat (Gdynia) fertiggestellt wurde. Der Kongress zeichnet sich durch interdisziplinäre Vorträge und ein attraktives Rahmenprogramm aus; Beides ermöglicht Mitgliedern der Architektenkammer NRW sowie den zahlreichen Gästen aus Politik, Kommunen, Verwaltung, Verbänden und Kultur, das Leitthema „Digitalisierung“ aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten, Zusammenhänge zu erkennen, Prozesse nachzuvollziehen und die weitere Entwicklung des Themenfeldes perspektivisch einschätzen zu können.

Für Architektinnen und Architekten aller Fachrichtungen ist die Digitalisierung aller Lebenswelten ein Prozess, der die tägliche Arbeit in vielerlei Hinsicht beeinflusst und künftig noch stark verändern wird. Die Digitalisierung beeinflusst Prozesse und technologische Entwicklungen und damit auch die Planung unserer Städte, Landschaften und Gebäude.

Für den Berufsstand der Architektinnen und Architekten, der Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner stellt die Digitalisierung unserer Lebenswelt deshalb eine besondere Herausforderung dar. Städte werden intelligenter, Gebäude smarter. Das erfordert technische Know-how und Systemverständnis, aber auch vorausschauende Planung und interdisziplinäres Arbeiten. Was bedeutet „Digitalisierung“ für das Gebaute, in welchem Verhältnis stehen „virtuelle“ und „reale“ Architekturen? Wie verändern sich Formen und Grundrisse durch digitale Entwurfs- und Konstruktionsweisen, auch durch die steigende Reproduzierbarkeit von Planungen? Und was bedeutet das für die Arbeitsergebnisse, für die Gestaltung von Stadt und Gesellschaft, für unsere Baukultur insgesamt? Gibt es gar eine Architektur des digitalen Zeitalters?

Programm und Redner*innen

Ziel des „Internationalen Architektenkongresses 2020“ in Danzig ist es, die Auswirkungen der Digitalisierung auf Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Verwaltung, sowie insbesondere die Auswirkungen auf den Berufsstand der Architektinnen und Architekten, der Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten sowie Stadtplanerinnen und Stadtplaner zu erörtern. Als Vortragende stehen u. a. fest: NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach, Prof. Werner Sobek, Jette Cathrin Hopp (Snohetta Architects, Oslo), Jacek Droszcz (Kwadrat, Gdynia), Hans Vermeulen (DUS Architects, Amsterdam), Kim Le Roux/Margit Sichrovsky (LXSY, Berlin), Boris Czarakcziew (Polnische Architektenkammer IARP), Constanze Kurz (Chaos Computer Club), Prof. Simon Hegelich (HS für Politik, München), Taavi Kotka (Estland), Stephan Schneider (Vodafone Deutschland), Dr. Bartlomiej Garda (Museum des Zweiten Weltkriegs) sowie der Kabarettist Vince Ebert.

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