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Auftakt zur Kampagne „Junge Planer“

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    Arbeitskreis „Junge Planer“ und Impulsgeber (v. l.): Marina Roupa, Severine Nicolaus, Patrycja Muc, Ernst Uhing, Christof Gemeiner und René Rheims - Foto: Christof Rose

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    Volles Haus: AKNW-Hauptgeschäftsführer Markus Lehrmann, zugleich Geschäftsführer des Baukunstarchivs NRW, stellte das neue Haus mit seiner Geschichte und den neuen Aufgaben vor - Foto: Christof Rose

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    Slogan der Kampagne: „Kammer mal...“: Dang Ngoc Thi Giang mit "Kammer-Beutel" - Foto: Christof Rose

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    Die jungen Planerinnen und Planer im Publikum im Dialog mit den Referenten und Impulsgebern - Foto: Christof Rose

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    Kilian Kada berichtete offen über seinen Weg an die Spitze eines der erfolgreichsten deutschen Architekturbüros - Foto: Podehl Fotodesign

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    Architektin Marina Roupa von "anderswohneninderstadt" stellte den Ansatz des Düsseldorfer Büros vor - Foto: Podehl Fotodesign

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    "Einfach mal machen. Es könnte ja gut werden." - lautete das Credo und der Rat von Landschaftsarchitekt René Rheims - Foto: Podehl Fotodesign

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    Skizzenblock, Kühlschrankmagnete, „Junge Planer“-Flaschen: Die Giveaways der AKNW zur neuen Kampagne waren begehrt - Foto: Christof Rose

Einfach mal machen. Es könnte ja gut werden.“ Unter diesem Motto hat Landschaftsarchitekt René Rheims sich vor sieben Jahren selbstständig gemacht – und beschäftigt heute in seinem Büro Kraft.Raum in Krefeld 17 Landschaftsarchitekten, Architekten und Stadtplaner. Rheims war einer von drei Impulsgebern der Auftaktveranstaltung zur neuen Kampagne „Junge Planer“. Unter diesem Label möchte die Architektenkammer NRW Studierenden und Absolventen der Architektur-Studiengänge sowie Neumitglieder der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen künftig gezielt ansprechen und zu frischen Veranstaltungsformaten einladen. Die große Resonanz zum Auftakt am 15. November in Dortmund zeigte: Das Interesse ist da!

Schutz der Berufsbezeichnung, gemeinsamer Einsatz für eine lebendige Baukultur, Service, Information und Interessenvertretung und nicht zuletzt Absicherung für das Alter mit dem Versorgungswerk sowie günstige und qualitätvolle Fort- und Weiterbildungen mit der Akademie der Architektenkammer NRW - die Liste der Vorteile, die eine Mitgliedschaft in der AKNW hat, ist lang. „Vor allem bietet die Architektenkammer eine starke Gemeinschaft für alle Architektinnen und Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner in Nordrhein-Westfalen“, betonte der Präsident der Architektenkammer NRW, Ernst Uhing, in seiner Begrüßung. „Wir machen für Sie Lobbyarbeit im besten Sinne.“

Die Düsseldorfer Architektin Marina Roupa, die 2013 ihren Master gemacht hatte, berichtete über den Ansatz des Büros „anderswohneninderstadt“, das sich auf die Konversion von Hinterhofbauten zu hochwertigem Wohnraum spezialisiert hat. „Unser Konzept ist, quer zu denken und immer Qualitäten zu suchen, wo andere über Abriss nachdenken“, erläuterte die junge Architektin. Der Bestand fasziniere sie. „Man muss herausfinden, für was man wirklich brennt. Dann findet sich auch ein erfolgreicher Weg in diesen spannenden Beruf“, riet Marina Roupa den jungen Planerinnen und Planern.

Immer wieder hoben die Impulsgeber des Abends die Bedeutung der Arbeit im Team hervor. Kilian Kada (kadawittfeldarchitektur) berichtete sehr offen darüber, wie er nach seinem Abschluss mit einem Gefühl der Unsicherheit in den Beruf gestartet sei. „Ich hatte ein gutes Diplom, fühlte mich aber nicht reif.“ Nach Stationen in Graz und Wien, u.a. bei Coop Himmelb(l)au, habe er erst in Aachen bei kadawittfeldarchitektur einen Teamgeist gefunden, in dem er seine kreativen Potenziale entwickeln konnte und sich rundum wohlfühlte. „Ich empfehle Euch: Sucht Euch Büros, die relevante Projekte machen und die eine gute Bürokultur pflegen.“

Das Miteinander stand ganz im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung zu der Kampagne „Junge Planer“, die der jungen Zielgruppe nun in loser Folge weitere Veranstaltungsangebote machen wird:

„Hausbesuche“ bei großen und besonders attraktiven Büros; Planerfrühstücke an den Hochschulstandorten; Clubbing-Veranstaltungen zum Netzwerken und Austauschen uvm. „Die Architektenkammer ist auch ein belastbares Netzwerk von Kolleginnen und Kollegen“, unterstrich der Hildener Architekt Christof Gemeiner, der als Mitglied im Ausschuss Öffentlichkeitsarbeit der AKNW die Kampagne mitentwickelt hatte. Zusammen mit der Bonner Architektin Severine Nicolaus stellte er die Formate und Angebote der „Jungen Planer“-Plattform vor. Ziel der Kampagne sei es, den Kontakt zwischen den Kammermitgliedern und dem Berufsnachwuchs zu intensivieren. Nicht zuletzt, so formulierte es AKNW-Präsident Ernst Uhing, gehe es auch darum, aufzuzeigen, wie man sich in den Berufsstand einbringen kann. Sei es durch aktive Teilnahme an Veranstaltungen und Diskussionen, sei es in der ehrenamtlichen berufsständischen Arbeit in den Verbänden oder eben in den Gremien der Kammer.

Der Auftakt, den die Bonner Journalistin Patrycja Muc moderierte, kam bei den jungen Planerinnen und Planern gut an. „Es ist inspirierend, von nicht viel älteren Kolleginnen und Kollegen zu hören, wie sie ihren Weg gegangen sind“, hieß es in vielen Gesprächen. Oder wie Marina Roupa es formulierte: „Ich hätte mir am Ende meines Studiums eine solche Veranstaltung gewünscht.“

Die nächsten "Jungen Planer"-Termine:

29.11.2018, 19.00 Uhr
UrbanSlam
VillaMedia, Wuppertal
Slam-Veranstaltung zum Thema "Heimat"

07.02.2019, 17.00 Uhr
Hausbesuch I
ArchitekturContor Müller Schlüter, Wuppertal
Mit Michael Müller (geschäftsführender Gesellschafter)

18.04.2019, 10.00 Uhr
FAQ-Architekturfrühstück
Aachen

09.05.2019, 17.00 Uhr
Hausbesuch II
RKW Architektur +, Düsseldorf
Mit Matthias Pfeifer (geschäftsführender Gesellschafter)

Weitere Info und Anmeldung

Autor: Christof Rose