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Concrete 04: Ausstellung zum neuen Bauhaus-Museum im Baukunstarchiv NRW

Mit der Ausstellung „Concrete 04“ zeigt das Dortmunder Baukunstarchiv NRW den Entstehungsprozess des Museums. Auf großformatigen Bildern des Fotografen Andrew Alberts sind atmosphärische Momentaufnahmen der Baustelle zu sehen.

Die Ausstellung in Dortmund ist bereits die vierte der Serie – bei jeder neuen Station wird eine aktualisierte Bestandsaufnahme präsentiert.
Der neue Bauhaus-Museum liegt in der Mitte Weimars an einem Ort, dessen Architektur die wechselvolle Geschichte der Stadt im 20. Jahrhundert in den unterschiedlichen politischen Systemen abbildet: Vom grünen „Kultur-Projekt“ der 1920er Jahre über das ab 1936 erbaute Gauforum – das einzige seiner Art, das im Dritten Reich realisiert wurde – bis zum Studentenwohnheim „Langer Jakob“, mit dem die Planer der DDR in den 1970er Jahren ein Zeichen setzten. Erforscht wurde die Bedeutung dieser Zeitschichten im Rahmen des Projektes „Weimar – Modellstadt der Moderne“, dessen Ergebnisse der Architektursoziologe Harald Bodenschatz bei einem Vortrag am 22. Januar im Baukunstarchiv vorstellte.
Wie Heike Hanada mit ihrem Konzept auf das historische Erbe der Umgebung reagiert und die, wie sie selbst sagt, „widersprüchliche Idee, die Moderne zu musealisieren“, architektonisch angeht, beschreibt die Architektin bei einem weiteren Vortragsabend am Dienstag, 12. Februar, 19 Uhr.

Die Ausstellung „Concrete 04“ ist noch bis zum 14. Februar 2019 im Gartensaal des Baukunstarchivs zu sehen.

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