« zurück

Euregionaler Architekturpreis (EAP): Absolvent der RWTH Aachen ausgezeichnet

Glückliche Gewinner des EAP-Awards (v. l.): Sien Swinnen, Arnaud Charoy, Nicolas Sougnez, Alexandra Marion, Johann Eckartz, Leah Stockburger und Tran Boi Ling Nguyen - Foto: Pascal Moors

Mit dem 29. Euregionalen Architekturpreis (EAP) wurde am 16. November ein Absolvent der RWTH Aachen ausgezeichnet: Johann Eckartz erhielt den mit 2500 Euro dotierten ersten Preis für seinen Entwurf „Creating Chorweiler“, mit dem er sein Studium an der RWTH Aachen beendete. Der jährlich verliehene EAP Award ehrt die besten Abschlussarbeiten von Studentinnen und Studenten an den fünf Architekturhochschulen in der Euregio Maas-Rhein.

Johann Eckhartz überzeugte mit seiner Arbeit die international besetzte Jury, die aus 29 Nominierungen (aus insgesamt 350 eingereichten Examensprojekten) auszuwählen hatte. Mit „Creating Chorweiler“ hat er für die Wohnstadt Köln-Chorweiler das Szenario einer neuen vernetzten Synergieproduktion geschaffen. Sein Konzept sieht neue Produktions- und Gemeinschaftsräume vor, die dem Stadtteil Entwicklungspotentiale für lokale Arbeitsplätze und ein positives Nachbarschaftsgefühl geben sollen. Die Jury zeigte sich insbesondere von den räumlichen Qualitäten des Entwurfs überzeugt. Sie sieht „in diesem Projekt ein hervorragendes Beispiel für eine strategische städtische Intervention, die zu einer städtischen Akupunktur führt, die auch als ‚sanfte Architektur‘ bezeichnet werden kann“.

Über einen EAP-Award konnte sich auch Tran Boi Linh Nguyen von der Maastricht Academy of Architecture freuen. Für ihre Abschlussarbeit „Grandma’s House“ erhielt sie den zweiten Preis und 1250 Euro Preisgeld. Mit dem dritten Preis (500 Euro) wurde Sien Swinnen von der Universiteit Hasselt für ihren Entwurf „Moving (on)“ ausgezeichnet.

Mit lobenden Erwähnungen wurden außerdem vier Abschlussarbeiten bedacht, von denen drei von Absolventinnen und Absolventen aus Aachen stammen: Arnaud Charoy (FH Aachen) für “Workbench”, Sophie Schüttler (RWTH Aachen) für “Muslim Civic Center Berlin” und Leah Stockburger (RWTH Aachen) für “Centre for Industrial Culture”. Eine besondere lobende Erwähnung erhielten Alexandra Marion und Nicolas Sougnez (Université de Liège) für “ESAGAC”

Die Architektenkammer NRW unterstützt seit vielen Jahren den Euregionalen Architekturpreis, der alljährlich vom multidisziplinären Kulturzentrum SCHUNCK in Heerlen (NL) organisiert wird. Der Preis ist ein Kooperationsprojekt der fünf Hochschulen in der Euregio, RWTH und FH Aachen, Maastricht Academy of Architecture, Universiteit Hasselt, Université de Liège. ehn

Die Ausstellung der nominierten Projekte ist noch bis 13. Dezember 2019 im RWTH-Reiffmuseum (Schinkelstraße 1 in Aachen) zu sehen.

Weitere Info

Autor: