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Euregionaler Architekturpreis verliehen: Drei herausragende Examensarbeiten ausgezeichnet

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    Stolze EAP-Preisträger (v. l.): Kaspar Berbuer, Cente Van Hout, Yves Dupont, Channah Mourmans, Maxime Coq, Christina Klug und Mihails Staluns (nicht im Bild) - Foto: Schunck, Heerlen

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    Der Siegerentwurf von Yves Dupont von der Universität Hasselt in Belgien - ein Gemeinschaftsprojekt auf einer postindustriellen Brache. Rendering: Yves Dupont

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    Channah Mourmans' Entwurf „Morpheus“ wertete die Jury als ein poetisches, höchst persönliches Projekt und zeichnete es mit dem zweiten Platz aus. Foto: Channah Mourman

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    Das Projekt „The Productive Metropolis“ von Jury Mihails Staluns beschäftigt sich mit der Stadt des 21. Jahrhunderts und erreichte den dritten Platz. - Modellfotos: Mihails Staluns

Drei junge Nachwuchsarchitektinnen und -architekten wurden am 17. November im Belgischen Diepenbeek für ihre herausragenden Examensarbeiten mit dem Euregionalen Architekturpreis (EAP) ausgezeichnet. Der jährlich verliehene EAP ehrt die besten Abschlussarbeiten von Studentinnen und Studenten an den fünf Architekturhochschulen in der Euregio Maas-Rhein. Für den 28. EAP waren 400 Examensprojekte eingereicht worden, aus 29 Nominierungen wählte eine unabhängige internationale Fachjury die drei Preisträger.

Der erste Preis, mit 2500 Euro dotiert, ging an Yves Dupont von der Universität Hasselt in Belgien. Er wurde für seinen Entwurf` „VAKhuis, A house for craftsmanship“ ausgezeichnet. Seinen Entwurf für ein Gemeinschaftsprojekt auf einer postindustriellen Brache beurteilte die Jury als „ein Projekt, das sozial, ökologisch und politisch ist, aber auch einfallsreich und voller architektonischer Details […] - Ein Denkmal für die Fertigungsarchitektur“.

Den mit 1250 Euro dotierten zweiten Preis erhielt Channah Mourmans (Academy of Architecture Maastricht) für ihren Entwurf „Morpheus“. Es handelt sich nach dem Urteil der Jury um ein poetisches, höchst persönliches Projekt, das „eine minimale Architektur (vorschlägt), einen Unterschlupf, der einen Kontrapunkt zur offenen Landschaft bildet und Räume schafft, die die natürlichen Elemente um sie herum nachzeichnen.“

Den dritten Preis und damit 500 Euro erkannte die Jury Mihails Staluns von der RWTH Aachen zu. Sein Projekt „The Productive Metropolis“ beschäftigt sich mit der Stadt des 21. Jahrhunderts. Die Jury zeigte sich „fasziniert von der starken architektonischen Geste, die zu einem Hauptelement der Stadtlandschaft wird.“ Neben den Preisen wurden auch vier lobende Erwähnungen ausgesprochen, von denen zwei an Absolventen der RWTH Aachen gingen: an Kaspar Berbuer für sein “Museo Diocesano” und Christina Klug für ihren “Intercultural center Aachen”. Außerdem erhielten Maxime Coq (ULg LIège) für “Art BNB # The treachery of images” und Cente Van Hout (UHasselt) für “Rooms and resistance” lobende Erwähnungen.

Die Architektenkammer NRW unterstützt seit vielen Jahren den Euregionalen Preis für Architektur, der alljährlich vom multidisziplinären Kulturzentrum SCHUNCK in Heerlen (NL) organisiert wird. Der Preis ist ein Kooperationsprojekt der fünf Hochschulen in der Euregio, RWTH und FH Aachen, Maastricht Academy of Architecture, Universiteit Hasselt, Université de Liège. Die ausgezeichneten Arbeiten werden in einer Ausstellung präsentiert, die bis zum 14. Dezember 2018 auf dem Campus Diepenbeek (Belgien) zu sehen ist.

Weitere Info unter www.eap-pea.org.

Autor: Nicole Ehnes