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„Neues Bauen im Westen“ am Wochenende geöffnet

Die Ausstellung zeigt über 250 Exponate und 15 eigens geschaffene Architekturmodelle - Foto: Thilo Saltmann

Mit der Ausstellung „Neues Bauen im Westen“, die noch bis zum 29. März 2019 im Haus der Architekten in Düsseldorf besucht werden kann, zeichnet die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen die wichtigsten Entwicklungslinien des Bauhauses aus rheinisch-westfälischer Perspektive nach. In über 250 Exponaten und 15 eigens für die Ausstellung geschaffenen Architekturmodellen bietet die Ausstellung dem Besucher die Möglichkeit, wechselseitige Einflussnahmen und Impulse zu überprüfen und auf Spurensuche bis in die Gegenwart zu gehen. Aufgrund der großen Nachfrage öffnet die Architektenkammer NRW die Ausstellung nun auch an einigen Wochenend-Terminen. Zudem werden Führungen mit dem Kurator angeboten.

„Das Bauhaus übt bis heute großen Einfluss auf Architektinnen und Architekten aus“, erläutert Ernst Uhing, Präsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, den Hintergrund des Projektes. „Mit unserer Ausstellung wollen wir den architektonischen Schwerpunkt des Bauhauses im historischen Kontext beleuchten und aufzeigen, welche Wirkungen das Bauhaus für die weitere Entwicklung der baulichen Moderne in unserem Bundesland entfaltet hat.“

Ausstellung „Neues Bauen im Westen“
noch bis 29.03.2019
Haus der Architekten (Zollhof 1, Düsseldorf-Medienhafen)
Öffnungszeiten Mo. – Fr., 8.00 - 17.00 Uhr.
Der Eintritt ist frei.

NEU: Auch an einigen Wochenenden kann die Ausstellung besucht werden:

  • 16./17.03.2019: jeweils von 11.00 bis 17.00 Uhr
  • 23.03.2019, 12.00 Uhr und 16.00 Uhr: Kuratorenführung mit Prof. Dr. Thorsten Scheer

Die Ausstellung wird ergänzt um das Webportal www.neues-bauen-im-westen.de, auf dem relevante Objekte des Neuen Bauens im heutigen Nordrhein-Westfalen in Bildern und Texten abrufbar sind. Die Architektenkammer NRW konnte unter Mitwirkung der Denkmalpflegeämter der Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) insbesondere Bauwerke der 1920er und -30er Jahre zusammenstellen, die einen umfassenden Überblick gewährleisten. Das Spektrum der dargestellten Bauwerke reicht insgesamt vom Beginn des 20. Jahrhunderts über die Nachkriegsmoderne bis in die 1980er Jahre. Die Website bietet auch die Möglichkeit, regionale Themenschwerpunkte abzurufen und eigene Routen zu erstellen.

„Neues Bauen im Westen“ ist ein Projektbeitrag der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen zum Landesverbund „100 Jahre Bauhaus im Westen“ und wurde mit Förderung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW realisiert. Kurator ist Prof. Dr. Thorsten Scheer (PBSA, Hochschule Düsseldorf). Projektpartner sind die Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen (LWL). Weitere Informationen zum Landesverbund unter www.bauhaus100-im-westen.de.

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