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„NRW baut Zukunft!“ Sommerfest der Architektenkammer NRW mit 2500 Gästen

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    AKNW-Präsident Ernst Uhing freute sich, gleich mehrere Vertreter der Landesregierung beim Sommerfest der Architektenkammer NRW begrüßen zu können. Ernst Uhing ( Präsident der AKNW), Ina Scharrenbach (Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW) und Hendrik Wüst (Verkehrsminister). - Foto: Ingo Lammert/Architektenkammer NRW

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    Präsident Uhing mit NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer sowie AKNW-HGF Markus Lehrmann (l.) und Gf und Justiziar Dr. Florian Hartmann. - Foto: Ingo Lammert/Architektenkammer NRW

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    Gesprächsthema "Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW": AKNW-Präsident Ernst Uhing und NRW-Finanzminister Lutz Lienenkämper.- Foto: Christof Rose/Architektenkammer NRW

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    Bei sommerlichem Wetter feierten rund 2.500 Kammermitglieder und ihre Gäste in Rheinterrasse Düsseldorf.

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    (v. l.): Christof Rasche (MdL FDP), Gisela Piltz, Judith Pirscher (Landesrätin LWL) und Dr. Heinrich Bökamp (Präsident IK-Bau NRW)

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    (v. l.): Christof Rose (Pressesprecher AKNW), Petra Sievert (Sievert + Leister Architektur), Jasna Moritz (kadawittfeldarchitektur), Michael Dahmen (Döring Dahmen Joeressen Architekten), Gerhard Wittfeld (kadawittfeldarchitektur) und _Karin Friedrich-Wellmann (Friedrich-Wellmann Architektur + Innenarchitektur)

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    Dr. Jan Heinisch (Staatssekretär MHKBG NRW), Jochen Ritter (MdL CDU), Eric Uwe Amaya (Verbandsdirektor Haus & Grund Rheinland Westfalen), Martin Dornieden (Vors. BFW NRW), Bodo Löttgen (MdL CDU), Sandra Molsberger, Dr. Johann Werner Fliescher (Vorstand Haus und Grund Düsseldorf), Rainer Matheisen (MdL FDP) und Fabian Schrumpf (MdL CDU)

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    NRW-Staatssekretär Dr. Jan Heinisch (2.v.l.) in großer Runde. - Foto: AKNW

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    Johanna Killa (Architektin), Wilhelm Hausmann (MdL CDU), Marcus Schwier (Fotokünstler) und Dr. Gerd-Ulrich Kateina (Luther Rechtsanwaltsgesellschaft)

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    Die größte Architektenparty des Landes führte rund 2500 Kammermitglieder und Gäste in der Rheinterrasse Düsseldorf zusammen. - Foto: AKNW

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    (v. l.): Prof. Mischa Kuball (Künstler, KfM Köln), Silke Gottschalk (Dt. Mieterbund NRW), Michele Kuball, Michael Arns (Vizepräs. AKNW), Wolfgang Zimmer (KZA Architekten) und Peter Köddermann (Baukultur NRW)

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    (v. l.): Matthias Pfeifer (RKW Architektur+), Eva Bettin und Janina Loeken (Arbeitsgemeinschaft RKW-Meyer GbR) und Jens Thormeyer (RKW Architektur+)

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    (v. l.): Prof. Tim Rieniets (Leibniz Universität Hannover), Jochen Ritter (MdL CDU), Fabian Schrumpf (MdL CDU), Klaus Brüggenolte (Vizepräs. AKNW) und Dr. Johann Werner Fliescher (Vorstand Haus und Grund Düsseldorf)

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    (v. l.): Dr. Christian Schramm (AKNW-Vizepräs.), Hans-Willi Körfges (MdL SPD, Vors. Ausschuss Heimat, Kommunales, Bauen und Verkehr des landtags NRW), Bodo Löttgen (MdL CDU), Hans Jochem Witzke (Vors. Dt. Mieterbund NRW) und Jürgen Becher

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    (v. l.): Stephen Paul (MdL FDP), Dr. Thomas Wilk (MHKBG NRW), Ina-Marie Orawiec (OX2 architekten), Sven Wolf (MdL SPD) und_Ernst Uhing (Präsident AKNW)

Rund 2500 Kammermitglieder und Gäste aus Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Kultur, Verbänden und befreundeten Institutionen waren der Einladung der AKNW in die Düsseldorfer Rheinterrasse gefolgt, um sich bei mildem Sommerwetter auszutauschen und zu netzwerken – unter ihnen neben Ministerin Scharrenbach auch ihre Kabinettskollegen Lutz Lienenkämper (Finanzminister), Yvonne Gebauer (Schulministerin) und Hendrik Wüst (Verkehrsminister) sowie zahlreiche Staatssekretäre und Mitglieder des Landtags NRW.

In seiner kurzen Begrüßung benannte der Präsident der Architektenkammer, Ernst Uhing, den Wohnungsbau als zentrale gemeinsame Aufgabe für die Architektinnen und Architekten des Landes sowie die Bauwirtschaft und die Wohnungspolitik. „Es fehlt weiterhin vor allem an geförderten Wohnungen für Bürgerinnen und Bürger, die sich die hohen Mieten in unseren Städten nicht mehr leisten können“, mahnte Uhing. Hier gelte es, größere Quantitäten an den Markt zu bringen, und zwar mit hoher Qualität. „Unsere Honorarordnung muss in ihrer Struktur erhalten werden“, sprach Kammerpräsident Uhing das aktuelle Urteil des Europäischen Gerichtshofs an, der am 4. Juli die verbindlichen Mindest- und Höchstsätze der HOAI für unzulässig erklärt hatte. Uhing nutzte die Gelegenheit auch, um sich bei Ministerin Ina Scharrenbach für die konstruktive Zusammenarbeit zu bedanken. Die Novellierung der Landesbauordnung habe die Rahmenbindungen für das Planen und Bauen in Nordrhein-Westfalen verbessert. Er hoffe, dass nun auch die Anpassung des Baukammerngesetzes zeitnah erfolgen könne, um das Berufsbild der Architektinnen und Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner zeitgemäß fortzuschreiben.

Bauministerin Ina Scharrenbach unterstrich in ihrer Ansprache die neuen Freiheiten, welche die novellierte Landesbauordnung für alle Planungsbeteiligten mit sich gebracht habe. „Wir haben Schluss gemacht mit zentimetergenauen Vorgaben. Das bedeutet mehr Freiheit, aber auch mehr Verantwortung für die Planerinnen und Planer und die Genehmigungsbehörden vor Ort.“ Die nordrhein-westfälische Bauministerin rief die anwesenden Repräsentanten der Wohnungswirtschaft dazu auf, die bereitstehenden Fördermittel für den Wohnungsbau zu nutzen. „Gestalten wir in engem Schulterschluss unser Land!“

Das Sommerfest am Rhein bot den idealen Rahmen, um diese thematischen Anregungen interdisziplinär zu diskutieren und zu vertiefen. Die AKNW veranstaltet die wohl größte deutsche Architektenparty regelmäßig zum Ende der letzten Plenarwoche des Landtags vor den Sommerferien, um Vertreter der Landesregierung, Abgeordnete des Landtags, Planungsverantwortliche aus Kommunen und Institutionen sowie Gäste aus Kultur, Verbänden und Medien in lockerer Atmosphäre zusammenzuführen. Eine Einladung, die auch in diesem Jahr viele Mitglieder und Gäste gerne annahmen.

Autor: Christof Rose